Während der Promo zu „Der Teufel trägt Prada 2“ sagt sie in einem Gespräch mit dem People Magazine ganz nebenbei „Inshallah“. Genau diese beiläufige Art stößt vielen auf. Für sie ist der Begriff kein lockerer Spruch, sondern religiös geprägt und wirkt in diesem Kontext eher fehl am Platz.

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Die Clips verbreiten sich rasant, die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Viele sind irritiert, manche deutlich genervt. „sie ist so performativ“, schreibt ein Nutzer. Andere reagieren mit Unverständnis und fragen sich, was hinter dieser Wortwahl steckt.

Mehr Pose als Persönlichkeit?

Für viele wirkt der Moment nicht spontan, sondern eher bewusst gesetzt.  Die Kritik geht noch weiter. „einfach nur Virtue Signaling“, heißt es in einem Kommentar, also der Vorwurf, dass Haltung vor allem gezeigt wird, um öffentlich gut dazustehen. Andere sprechen offen von Inszenierung statt Echtheit.

Laut einem Interview mit der britischen GQ trat ihre Familie einst der Episcopal Church bei. Ihren eigenen Glauben beschreibt Hathaway heute Medienberichten zufolge als „work in progress“. Umso mehr sorgt es bei vielen für Irritationen, dass sie nun „Inshallah“ verwendet, einen arabischen Ausdruck mit der Bedeutung „so Gott will“, der stark religiös geprägt ist und aus einem anderen kulturellen Kontext stammt.