Das Stück setzt auf klassische Verwechslungskomödie: Zwei Schauspieler, zwei Identitäten – und ein Labyrinth aus Irrtümern, Pointen und überraschenden Wendungen. Laut den beiden Darstellern soll vor allem eines garantiert sein: ein Abend voller Tempo, Slapstick und musikalischer Einlagen.

Werner Auer bringt dabei seine musikalische Seite ein. Sein Kollege Furrer beschreibt ihn augenzwinkernd als „Jukebox“ der Produktion.

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Regie mit ausgleichender Hand

Zusammengehalten wird das Projekt von Gabriela Benesch, die Regie führt. Sie sorgt laut den beiden Künstlern dafür, dass aus der gemeinsamen Improvisationsfreude kein endloses Chaos entsteht. Ohne sie würde man sich „hochschaukeln“, so die selbstironische Einschätzung des Duos.

Die zentrale Frage des Abends – ob Irren tatsächlich männlich sei – beantworten die beiden differenziert. Für Werner Auer ist klar: Irren sei kein Geschlechterthema, sondern menschlich. Der Titel sei eher als humorvolle Provokation zu verstehen.

Erich Furrer ergänzt, dass Irrtümer bei Männern und Frauen unterschiedliche Folgen haben könnten – in extremen Fällen sogar weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen. Der Ton bleibt dabei bewusst pointiert und satirisch.

Zwei Lebenswege, eine Bühne

Werner Auer wechselte nach einem Studium im Hochbau endgültig in die Kunst und ist heute als Musicaldarsteller, Regisseur und Intendant der Felsenbühne Staatz tätig.

Erich Furrer wurde in Wien geboren, wuchs jedoch in der Schweiz auf und fand über Fotografie und Schauspiel seinen Weg auf die Bühne.

„Irren ist männlich“ verspricht eine Mischung aus klassischer Komödie, musikalischer Unterhaltung und pointierter Selbstironie – mit zwei Bühnenprofis, die sich bewusst nicht zu ernst nehmen und genau daraus ihr Programm machen.