Schon mit 14 Jahren verlor die Wienerin ihre Mutter, die an den Folgen von Diabetes starb. „Ich war ein verwöhnter Fratz und da bin ich erwachsen worden”, erzählt sie im „STÖCKL”-Talk. „Mein Vater war der beste Papa, den’s gibt, aber ein Teil von ihm ist mit meiner Mutter gestorben – der hat sich selbst nicht ausgekannt.” Für Jazz Gitti war es eine schwere Zeit: „Ich bin richtig auf die Gosch’n gfallen.”

Diabetes als ständiger Begleiter

Das Thema Diabetes beschäftigt sie seither – nicht nur, weil ihre Mutter daran verstarb, sondern weil auch die Künstlerin selbst immer wieder mit ihrem Gewicht zu kämpfen hatte. „Ich war immer dick. Schon von Kindheit auf”, erzählt sie im Gespräch mit Barbara Stöckl. In der Liebe führte das jedoch zu keinen großen Einschränkungen, wie die Sängerin lachend erzählt: „Ich hatte ja auch nicht wirklich Schwierigkeiten mit den Männern. Die, die mich mögen haben, sind mir ja verfallen.”

„Beim letzten Mal war ich wirklich todkrank"

Dennoch häuften sich die gesundheitlichen Probleme mit der Zeit. Mehrmals hatte die Sängerin 50 Kilo ab- und wieder zugenommen – vor allem machten ihr ihre Zuckerwerte zu schaffen: „Beim letzten Mal war ich wirklich todkrank. Wenn mich damals wer gefragt hätte, hätte ich gesagt, ja, ich will sterben.”

Diese Erfahrung sollte für Gitti zum Wendepunkt werden: Sie entschied sich für eine Magenverkleinerung – mit Erfolg. „Von 165 Kilo bin ich runter auf 120 Kilo – und da kennt mich die Öffentlichkeit”, erzählt die 79-Jährige.

Trotz all der Schwierigkeiten und harten Schicksalsschläge hat Jazz Gitti eines nicht verloren – ihren Humor.