Wie die behandelnden Ärzte mitteilten, verlief die Operation erfolgreich. Nun beginnt für die Kronprinzessin die entscheidende Phase der Genesung. In den kommenden Wochen wird sie weiterhin im Krankenhaus betreut, damit Medikamente optimal eingestellt und mögliche Komplikationen frühzeitig erkannt werden können. Zudem startet bereits die Rehabilitation.

Auch ihr Ehemann, Kronprinz Haakon, wird seine offiziellen Termine deutlich reduzieren, um seine Frau während der Erholungsphase zu begleiten.

Jahrelanger Kampf gegen schwere Krankheit

Bereits im Jahr 2018 wurde bei Mette-Marit eine Lungenfibrose diagnostiziert. Die chronische Erkrankung führt dazu, dass das Lungengewebe zunehmend vernarbt und verhärtet. Dadurch fällt das Atmen immer schwerer und die körperliche Belastbarkeit nimmt stetig ab.

In den vergangenen Monaten hatte sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin deutlich verschlechtert. Ende 2025 informierte der norwegische Hof erstmals öffentlich darüber, dass eine Lungentransplantation als letzte mögliche Therapie in Betracht gezogen werde.

Transplantation als letzte Hoffnung

Seit dem Frühjahr 2026 war Mette-Marit im Alltag auf ein mobiles Beatmungsgerät angewiesen. Anfang Juni wurde sie schließlich auf die Warteliste für eine Spenderlunge gesetzt. Ärzte hatten zuvor festgestellt, dass ihre verbleibende Lebenserwartung ohne Transplantation nur noch stark eingeschränkt gewesen wäre.

Mit dem nun erfolgreich durchgeführten Eingriff verbindet sich die Hoffnung auf eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität und eine langfristige Stabilisierung ihres Gesundheitszustands. Das norwegische Königshaus kündigte an, erst nach der Entlassung der Kronprinzessin aus dem Krankenhaus weitere Informationen über ihren Gesundheitszustand bekanntzugeben. Bis dahin soll sich Mette-Marit vollständig auf ihre Genesung konzentrieren können.