Britischen Medienberichten zufolge wurde Andrew mit einem Privatjet nach Frankreich geflogen. Vor Ort wohnte er kostenlos auf dem Anwesen seines Gastgebers und genoss ein Programm aus Ausritten entlang der Küste, exklusiver Verpflegung durch einen Privatkoch und luxuriöser Unterkunft.
Der Aufenthalt sorgt vor allem deshalb für Kritik, weil gegen den früheren Royal weiterhin ermittelt wird.
Ermittlungen dauern an
Im Februar war Andrew im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen worden. Gleichzeitig durchsuchten Ermittler seine Anwesen in Norfolk und Windsor.
Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe, wonach Andrew während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an den inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Zudem prüfen die Behörden Berichte über einen mutmaßlichen Vorfall aus dem Jahr 2010, bei dem eine Frau zu sexuellen Zwecken nach Windsor gebracht worden sein soll.
Andrew weist sämtliche Anschuldigungen zurück.
Kritik an luxuriösem Lebensstil
Der nun bekannt gewordene Frankreich-Trip sorgt in Großbritannien für Unverständnis. Kritiker werfen dem gefallenen Royal vor, trotz der laufenden Ermittlungen keinerlei Zurückhaltung zu zeigen.
Nach den zahlreichen Skandalen der vergangenen Jahre hatten viele Beobachter erwartet, dass sich Andrew dauerhaft aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Stattdessen steht erneut ein luxuriöser Aufenthalt mit Privatjet und exklusiver Gastfreundschaft im Mittelpunkt der Berichterstattung.
Für zusätzliche Spekulationen sorgte ein öffentlicher Auftritt wenige Tage nach seiner Rückkehr nach Großbritannien. Dabei wurde Andrew mit einem deutlich sichtbaren Bluterguss im Gesicht fotografiert.
Wie es zu der Verletzung gekommen ist, wurde bislang nicht bekannt.
Fest steht jedoch: Während die Ermittlungen weiterlaufen und seine Zukunft weiterhin ungewiss ist, sorgt Andrew einmal mehr für Schlagzeilen – diesmal mit einem Luxusurlaub, der in Großbritannien für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

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