Der Fall sorgte international für Schlagzeilen und löste vor allem in Spanien heftige Diskussionen aus. Der Grund: Leihmutterschaft ist dort verboten. Obregón wich deshalb in die USA aus, wo solche Verfahren legal möglich sind. Viele sahen darin ein bewusstes Umgehen der spanischen Gesetze.
Zum spanischen Muttertag rückte die Debatte erneut in den Fokus. Auf Instagram erinnerte die 71- Jährige Schauspielerin emotional an ihren verstorbenen Sohn und erklärte erneut, warum sie diesen Schritt gegangen sei. Gegenüber dem Magazin ¡Hola! erklärte Ana Obregón 2023, sie habe mit der Geburt des Kindes den letzten Wunsch ihres verstorbenen Sohnes erfüllt. „Das war Aless’ letzter Wunsch: ein eigenes Kind auf die Welt zu bringen“, sagte sie. Außerdem erklärte die Schauspielerin, diese Aufgabe habe ihr nach dem Tod ihres Sohnes überhaupt erst die Kraft gegeben, weiterzuleben.
Streit um Familie, Moral und Kindeswohl
Das Mädchen ist biologisch die Tochter ihres verstorbenen Sohnes und damit Ana Obregóns Enkelin. Rechtlich gilt das Kind allerdings als Tochter der Schauspielerin selbst. Auch darüber sprach sie offen. „Dieses kleine Mädchen ist nicht meine Tochter, sondern meine Enkelin“, berichtete Huffpost.
Für viele ist er ein Beispiel dafür, wie moderne Reproduktionsmedizin klassische Vorstellungen von Familie und Elternschaft immer stärker verändert. Dabei wird oft die Frage gestellt, ob wirklich alles getan werden sollte, nur weil es medizinisch möglich ist.

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