Inzwischen steht der Sänger wieder regelmäßig auf der Bühne und tourt gemeinsam mit Bandkollege Bernhard Speer durch Österreich.
Vor dem Auftritt in Moosburg in Kärnten meldete sich Seiler in mehreren Instagram-Storys bei seinen Fans. Zunächst nahm er sich selbst aufs Korn und erzählte mit einem Augenzwinkern, seinen Backstage-Ausweis verloren zu haben.
Deshalb müsse er wohl bis zum Konzert einfach auf der Bühne bleiben, scherzte der Musiker.
Kurz darauf wurde der Ton deutlich schärfer. Seiler nutzte die Gelegenheit, um gegen Menschen auszuteilen, die ihn in sozialen Netzwerken beleidigen.
Mit ironischem Unterton meinte er, es könne ihm ruhig wieder jemand schreiben, er sei ein „Drogenjunkie“ – allerdings würden viele dieser Nachrichten vor Rechtschreibfehlern strotzen. Über seine Kritiker spottete er, manche könnten „nicht einmal ihren Namen ohne Abendschule schreiben“.
Provokation als Teil des Comebacks
Bereits mit der Comeback-Single „Daunzn“ hatte Seiler gezeigt, dass er die Ereignisse der vergangenen Monate nicht ausklammern möchte. Auch auf der aktuellen Tour greift er das Thema immer wieder auf und begegnet Kritik mit Humor und Provokation.
Ob diese Strategie bei Fans und Öffentlichkeit gleichermaßen ankommt, bleibt abzuwarten. Fest steht: Christopher Seiler setzt nach seiner Rückkehr nicht auf Zurückhaltung, sondern sucht erneut die direkte Auseinandersetzung mit seinen Kritikern.

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