Die neue Kollektion entstand mit Blick auf die besondere Atmosphäre der Mozartstadt. Vor allem die Salzburger Festspiele dienten Nadja Swarovski als kreative Inspiration.

„Salzburg ist ein Juwel Österreichs – voller Kultur, Eleganz und Talent“, erklärte die Unternehmerin. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelte sie die Idee einer Kollektion für Frauen, die stilvoll und selbstbewusst Veranstaltungen wie die Festspiele besuchen möchten. Intern trägt die Linie deshalb auch den Namen „Maria“, berichtet die Kronen Zeitung.

Qualität statt kurzlebiger Trends

Mit „Really Wild“ setzt Swarovski bewusst auf das Konzept des „Slow Luxury“. Statt schnell wechselnder Modetrends stehen langlebige Materialien, traditionelle Verarbeitung und nachhaltige Produktion im Mittelpunkt.

Viele Stoffe stammen aus kleinen schottischen Webereien, in denen Tweed noch nach jahrhundertealter Handwerkstradition gefertigt wird. Für Swarovski ist genau diese Verbindung von Qualität, Authentizität und Nachhaltigkeit ein entscheidender Bestandteil moderner Luxusmode.

Mode soll Frauen stärken

Neben hochwertigen Materialien verfolgt die Unternehmerin auch eine klare Botschaft. Kleidung solle nicht nur elegant aussehen, sondern Frauen Selbstvertrauen vermitteln.

Nach ihren Worten sollen sich Trägerinnen in den Entwürfen wohlfühlen und ihre Persönlichkeit unterstreichen. Mode versteht Swarovski deshalb auch als Ausdruck von Stärke und Individualität.

Dass die Österreich-Premiere ausgerechnet in Seefeld stattfand, war kein Zufall. Die gebürtige Tirolerin sieht viele Parallelen zwischen Tirol sowie den ländlichen Regionen Großbritanniens und Schottlands – etwa die enge Verbundenheit zu Natur, Tradition und Handwerkskunst.

Gastgeberin Elisabeth Gürtler begrüßte die Präsentation im Alpin Resort Sacher und betonte, dass die Philosophie der Marke hervorragend zum Ambiente des Hauses passe.

Transparenz als Markenzeichen

Die Mehrheit an „Really Wild“ hatten Nadja Swarovski und Rupert Adams bereits vor zwei Jahren übernommen. Für das Unternehmen setzen sie auf eine möglichst transparente Wertschöpfungskette sowie auf nachhaltige Produktionsprozesse.

Mit der Österreich-Premiere schlägt Nadja Swarovski damit ein neues Kapitel auf – und zeigt, dass luxuriöse Mode auch ohne Kristalle für Glanz sorgen kann.