Festival-Chef Ewald Tatar zog eine rundum positive Bilanz. Besonders die friedliche Stimmung hob er hervor. Bei einem Rundgang über den Campingplatz hätten ihm Besucher sogar gesagt: „Hier ist die Liebe zu Hause“, sagte er dem Kurier. Trotz der riesigen Menschenmassen verlief das Festival laut Veranstaltern und Einsatzkräften weitgehend ruhig und geordnet. Das Rote Kreuz versorgte zwar mehr als 1.400 Besucher medizinisch, nur 74 mussten ins Spital gebracht werden.

The Cure, Iron Maiden und Co.: „Oldies“ begeistern

Für die musikalischen Höhepunkte sorgten unter anderem The Cure, Iron Maiden und Bring Me The Horizon. Der stärkste Besuchertag war heuer der Freitag mit dem Auftritt von The Cure. Mehrere tausend Fans sollen allein für die britischen Kult-Rocker extra angereist sein.

Rettung hatte gut zu tun

Bis Sonntagvormittag wurden 1.420 Fans medizinisch versorgt, 74 zur weiteren Abklärung ins Spital gebracht, verlautbarte das Rote Kreuz. 14 Mal war die Krisenintervention im Einsatz.

Spannende Zeiten für Tatar

Ganz ohne Sorgen blickt die Festival-Spitze allerdings nicht in die Zukunft. Laut Tatar wird es immer schwieriger, die ganz großen internationalen Headliner für Festivals zu verpflichten, da viele Top-Stars lieber eigene Stadiontourneen spielen. Dennoch steht bereits der erste große Name für 2027 fest: Die Ärzte werden beim Nova Rock auftreten.