Mit einem geschätzten Vermögen von 37,5 Milliarden Euro führt Mark Mateschitz, Erbe des Red-Bull-Imperiums, erneut die Liste der 100 reichsten Österreicher an.
Auf Rang zwei folgt die Familie Porsche & Piëch, deren Vermögen auf rund 31 Milliarden Euro geschätzt wird. Mit deutlichem Abstand komplettiert Immobilieninvestor Georg Stumpf das Podest. Sein Vermögen wird aktuell auf 7,8 Milliarden Euro beziffert.
Novomatic, Billa-Erben und Haselsteiner in den Top Ten
Den vierten Platz belegt Novomatic-Gründer Johann Graf, dessen Vermögen inzwischen auf rund 7,2 Milliarden Euro angewachsen ist.
Es folgen:
- Die Erben des Billa-Gründers Karl Wlaschek (4,9 Milliarden Euro)
- L’Occitane-Chef Reinhold Geiger (4,4 Milliarden Euro)
- Die Familie Lehner (ALPLA) mit 4,3 Milliarden Euro
- Die Familie Swarovski mit 4,2 Milliarden Euro
- Die Flick-Erben mit 4,0 Milliarden Euro
- Strabag-Unternehmer Hans Peter Haselsteiner mit 3,9 Milliarden Euro
Nicht mehr im Ranking vertreten ist der 2025 verstorbene Reederei-Manager Helmut Sohmen, der im Vorjahr noch zu den zehn reichsten Österreichern zählte.
KI-Boom bringt neue Millionäre hervor
Während an der Spitze vor allem traditionsreiche Unternehmerfamilien dominieren, sorgt der Boom rund um Künstliche Intelligenz und Cybersecurity für neue Aufsteiger.
Besonders prominent ist der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz. Seine Beteiligung am israelischen KI- und Cybersecurity-Unternehmen Dream wird auf rund 400 Millionen Euro geschätzt. Damit steigt Kurz erstmals in das Vermögensranking ein und landet auf Platz 86.
53 Euro-Milliardäre in Österreich
Insgesamt zählt das aktuelle Ranking 53 Euro-Milliardäre in Österreich – zwei mehr als noch im Jahr 2024. Grundlage der Liste sind Berechnungen des „trend“ sowie Daten von Forbes und Bloomberg.
International bleibt die Spitze unverändert: Elon Musk gilt weiterhin als reichster Mensch der Welt. Sein Vermögen wird aktuell auf rund 1.100 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Das aktuelle Ranking zeigt, dass Österreichs Vermögenselite zwar weiterhin von etablierten Unternehmerfamilien geprägt wird. Gleichzeitig gewinnen Beteiligungen an Technologie- und KI-Unternehmen zunehmend an Bedeutung – ein Trend, der das Milliarden-Ranking in den kommenden Jahren weiter verändern könnte.

Kommentare
Lädt Kommentare...