Der Schweizer Modedesigner Yannik Zamboni wurde 2021 durch den Sieg in Heidi Klums Amazon Modeshow „Making the Cut“ international bekannt. Jetzt sorgt der 38-Jährige mit einer Duftkollektion für Schlagzeilen. Seine drei Unisex Parfüms stecken in Flakons, die einem Hodensack nachempfunden sind.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Creative Director der Parfümmarke Maison Blanche gemeinsam mit dem Bündner Label MANUfuckTURA eine Kollektion handgefertigter Sextoys aus Schweizer Ahorn vorgestellt. Im Mittelpunkt steht damit einmal mehr eine bewusst provokante Produktidee.

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Zwischen Kindheit und Tabubruch

Die drei Kreationen tragen die Namen „Queerdo“, „Breed“ und „Kink“. Laut den Beschreibungen auf der Website von Maison Blanche ließ sich Zamboni dabei von prägenden Erinnerungen aus seinem Leben inspirieren.

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„Queerdo“ erinnert an seine Kindheit bei den Großeltern in Norditalien. Marseiller Seife, frisch gewaschene Wäsche und saubere Bettwäsche prägen die Duftkomposition. „Breed“ greift Erinnerungen an seine Jugend auf und stellt Geborgenheit, Nähe und Sehnsucht in den Mittelpunkt. Am provokantesten fällt „Kink“ aus. Laut Maison Blanche nimmt der Duft Bezug auf heimliche sexuelle Erfahrungen des Designers in seiner Jugend. Sonnencreme, Schweiß, Sand und Meeresluft sollen diese Erinnerungen widerspiegeln. Wie Zamboni auf Instagram schreibt, arbeitete er rund drei Jahre an der Kollektion.