Ein Musikvideo der Schweizer Sängerin Milune hat in Bayern einen Eklat ausgelöst. Wie Blick berichtet, wurde der Clip zum Song „You believe in Jesus, I believe in Pussy“ offenbar ohne Zustimmung der Kirchengemeinde in der Basilika St. Emmeram in Regensburg gedreht.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen mehrere Szenen des Musikvideos. So ist Milune unter anderem in einem Beichtstuhl zu sehen. Außerdem werden religiöse Symbole verwendet, auch ein Kuss zwischen zwei Frauen im Kirchenraum ist Teil des Clips.
Pfarrer kündigt rechtliche Schritte an
Stadtdekan und Pfarrer Roman Gerl zeigte sich über die Aufnahmen empört. „Das Video wurde unsererseits keinesfalls erlaubt“, sagte er gegenüber Blick. Zugleich kündigte er rechtliche Schritte an. Zudem informierte er den Generalvikar des Bistums Regensburg über den Vorfall.
Das Management der Sängerin erklärte gegenüber der Schweizer Tageszeitung, man sei zunächst davon ausgegangen, dass für die Dreharbeiten keine gesonderte Genehmigung erforderlich gewesen sei. Die betroffenen Videos seien inzwischen vorsorglich aus dem Internet entfernt worden. Gegenüber dem Medium erklärte die Schweizer Sängerin, jeder Mensch solle an das glauben dürfen, „was ihm guttut“. Welche rechtlichen Konsequenzen der Vorfall letztlich haben wird, ist derzeit noch offen.

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