Für Roland Emmerich steht fest, dass künstliche Intelligenz die Filmbranche nachhaltig verändern wird. Im Interview mit dem Rolling Stone spricht sich der Regisseur dafür aus, die neuen Möglichkeiten zu nutzen. Aus seiner Sicht könne KI dazu beitragen, Produktionskosten zu senken und damit Filmprojekte zu verwirklichen, die bislang an ihrer Finanzierung scheiterten.
Als Beispiel nennt der Regisseur sein Drehbuch „Maya Lord“. Eine herkömmliche Verfilmung würde nach seinen Angaben rund 150 Millionen Dollar kosten. Dieses Budget lasse sich derzeit kaum finanzieren. Mit Unterstützung künstlicher Intelligenz könnten solche Projekte künftig deutlich günstiger realisiert werden, erklärte Emmerich gegenüber dem Magazin.
KI soll neue Möglichkeiten eröffnen
Im Interview mit Gala erläuterte Emmerich zudem seine Pläne für einen Praxistest. Gemeinsam mit Stephan Trojansky, Gründer des Spezialeffekte-Studios Scanline, wolle er innerhalb von 15 Tagen prüfen, was mit künstlicher Intelligenz technisch und wirtschaftlich bereits möglich sei. Anschließend solle entschieden werden, ob auf dieser Grundlage ein ganzer Film realisiert oder das Projekt vorerst zurückgestellt wird.

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