Brad Pitt (62) kann im jahrelangen Rosenkrieg mit Ex-Frau Angelina Jolie (51) einen Etappensieg verbuchen. Ein Gericht in Kalifornien gab dem Antrag seiner Anwälte statt und ordnete an, dass Vertreter der Stoli Group unter Eid aussagen müssen. Im Mittelpunkt steht Manager Alexey Oliynik, der sich bisher geweigert haben soll, relevante Dokumente herauszugeben oder zu einer Befragung zu erscheinen – mit der Begründung, als Einwohner der Schweiz könne er dazu nicht gezwungen werden. Das Gericht sah das anders. Wie rtl.de unter Berufung auf das US-Magazin People berichtet, müssen die Vernehmungen bis Ende September in London stattfinden.

Jolie verkaufte ohne Pitts Wissen

Im Zentrum des Streits steht der Verkauf von Jolies Weingut-Anteil im Jahr 2021. Die Schauspielerin hatte ihren 50-Prozent-Anteil am Chateau Miraval damals an Tenute del Mondo veräußert, die Weinsparte der Stoli Group – und das offenbar ohne Pitts Wissen. Der Schauspieler wirft seiner Ex vor, damit eine frühere Absprache verletzt zu haben, wonach keiner seinen Anteil ohne Zustimmung des anderen verkaufen durfte.

Seit Jahren erbitterter Streit

Die beiden Oscar-prämierten Schauspieler, die sechs gemeinsame Kinder haben, liefern sich seit Februar 2022 einen erbitterten juristischen Schlagabtausch. Damals reichte Pitt Klage ein und behauptete, Jolie habe ihren Anteil unrechtmäßig verkauft. Die Schauspielerin konterte im September 2022 mit einer Gegenklage und warf ihrem Ex-Mann vor, seit der Scheidung 2016 einen „rachsüchtigen Krieg” gegen sie zu führen. Der nächste Gerichtstermin ist bereits für Anfang Juli angesetzt – ein Ende des Rosenkriegs ist nicht in Sicht.