Leandros konnte den Bewerb 1972 für Luxemburg entscheiden. Die 73-Jährige wird das erste Semifinale am 12. Mai eröffnen. Eine doppelte Rückehr: Neben ihrem ESC-Sieg mit dem Titel “Après toi” nahm sie nämlich bereits 1967 für Luxemburg am Gesangswettbewerb teil – also just bei der ersten Ausgabe in Wien, die damals in der Hofburg stattfand. Ihren damaligen Song “L’amour est bleu” wird sie heuer in einem neuen Arrangement performen, wie der ORF in einer Aussendung mitteilte.
Gipfeltreffen der Altstars
Zum einem „Who is who“ der Altstars mutiert dann das große Finale am 16. Mai. Erstens stellt sich dann heraus, wer Vorjahressieger JJ nachfolgen wird. Zudem treffen im Intervalact “Celebration”, der als eines von drei Showelementen zur Überbrückung während der Votingphase dient, ESC-Altstars wie Rybak (2009 Sieger für Norwegen), Ruslana (2004 für die Ukraine) oder der deutsche Sänger Mutzke aufeinander. Bereits zuvor waren für diese Reise durch die Song-Contest-Geschichte Verka Serduchka, Erika Vikman und Lordi angesagt worden. Außerem veredelt der heimische Electroswing-Kaiser Parov Stelar den Intervalact mit einer Weltpremiere.
Pure "Vorarlberger Show-Magie"
Da Musik und Gesang aber nicht alles ist, wartet das erste Semifinale auch noch mit einer besonderen Tanzeinlage auf: Die Vorarlberger Tanzgruppe Zurcaroh soll dabei “pure Show-Magie” versprühen, kündigte der ORF an. Die 2009 gegründete Formation kann demnach auf etliche Auftritte weltweit zurückblicken und verbinde Kraft, Präzision und Grazie.

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