Kurz vor einem Nachtdreh erhielt Penélope Cruz offenbar die beunruhigende Nachricht, dass möglicherweise ein Hirnaneurysma vorliegen könnte, wie Variety berichtet. Die Schauspielerin schilderte bei der Pressekonferenz in Cannes, dass sie gerade auf eine Szene vorbereitet wurde, als die Information kam. „Ich dachte, ich würde sterben“, sagte Cruz. Der Moment habe sich für sie „total surreal“ angefühlt.

Weitergedreht nach ärztlicher Entwarnung

Erst am nächsten Tag habe ein Arzt Entwarnung gegeben. Laut Cruz durfte sie weiter singen und tanzen, woraufhin sie die Dreharbeiten fortsetzte. In „The Black Ball“ spielt die Schauspielerin eine Cabaret-Sängerin, die vor Soldaten auftritt.

Die Schauspielerin betonte außerdem, dass die Erfahrung ihr Verständnis für die Figur und die zentralen Themen des Films geprägt habe. Gleichzeitig lobte sie das Produktionsteam für die Unterstützung während dieser schwierigen Zeit.

Begeisterung bei der Cannes-Premiere

Der Film wurde bei seiner Premiere im Grand Théâtre Lumière mit 16 Minuten Standing Ovations gefeiert. Laut Variety bezeichnete Cruz die Reaktion des Publikums später als einen der stärksten und kraftvollsten Momente, die sie je in Cannes erlebt habe.