Wie Lafer berichtet, wurde die Erkrankung Anfang des Jahres während einer Fastenkur entdeckt. Bei einer medizinischen Routineuntersuchung stellten Ärzte vergrößerte Lymphknoten fest. Betroffen waren laut dem Starkoch mehrere Bereiche des Körpers, darunter Hals, Bauch und Leiste. Die Nachricht traf ihn völlig unerwartet. „Das war ein Schock und traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, schildert Lafer die ersten Momente nach der Diagnose in der Kronen Zeitung.
Gesundheitszustand verschlechterte sich
Zunächst schien die Situation unter Kontrolle zu sein. Doch wenige Monate später verschlechterte sich sein Zustand deutlich. Der Fernsehkoch berichtet von starken Schwellungen, nächtlichen Schweißausbrüchen und massiven Schlafproblemen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sei ihm bewusst geworden, dass dringender Handlungsbedarf bestehe.
Belastende Chemotherapie
Seither unterzieht sich Lafer einer intensiven Chemotherapie. Die Behandlung fordert ihm nach eigenen Angaben sowohl körperlich als auch psychisch viel ab. Durch die Therapie verlor er rund 25 Kilogramm Körpergewicht. Zeitweise verschwand sogar sein Geschmackssinn – eine besonders einschneidende Erfahrung für jemanden, dessen Leben und Beruf sich um Kulinarik drehen.
„Sterben ist keine Option“
Trotz der schweren Erkrankung zeigt sich Lafer kämpferisch. Aufgeben komme für ihn nicht infrage. „Sterben ist für mich keine Option. Ich will arbeiten, ich muss arbeiten. Ich habe noch so viel vor“, erklärt der Starkoch. Der Wunsch, weiterhin aktiv zu bleiben und neue Projekte umzusetzen, gebe ihm zusätzliche Motivation im Kampf gegen die Krankheit.
Familie gibt Halt
Große Unterstützung erhält Lafer von seiner Familie. Besonders seine Ehefrau Silvia steht ihm in dieser schwierigen Zeit eng zur Seite. Der Koch beschreibt sie als wichtige Stütze, die ihm Kraft und Stabilität gebe, während er sich den Herausforderungen der Behandlung stellt. Trotz der belastenden Monate gibt es inzwischen auch positive Nachrichten. Nach Angaben des Starkochs sprechen die bisherigen Behandlungen an. Die betroffenen Lymphknoten seien bereits kleiner geworden, was ihm neue Hoffnung und Zuversicht gebe. Mit diesem Fortschritt blickt Johann Lafer vorsichtig optimistisch in die Zukunft – und setzt seinen Kampf gegen die Krankheit entschlossen fort.

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