Gloria-Sophie Burkandt hat einen seltenen Einblick in ihre Vergangenheit gegeben. Wie das Joyn-Begleitformat Behind the Screens zur ProSieben-Doku Born Famous – Fluch oder Segen? berichtet, kämpfte die Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder nach belastenden Erfahrungen in ihrer Schulzeit später gegen Magersucht.
Auslöser seien die Erlebnisse als Kind gewesen. Burkandt berichtet, wegen ihrer Größe und ihres kräftigeren Körperbaus immer wieder Ziel von Mobbing geworden zu sein. Nach ihren Schilderungen blieb es nicht bei verletzenden Bemerkungen. „In der Schulzeit wurde ich geschlagen“, wird die 27-Jährige zitiert. Aus Angst vor weiteren Angriffen habe sie zeitweise sogar Schienbeinschoner getragen.
Wochenlang fast nichts gegessen
Die Folgen der Schulzeit hätten sie noch Jahre später beschäftigt. Irgendwann habe sie begonnen, immer weniger zu essen, weil sie möglichst schlank sein wollte. „Da bin ich dann total ins andere Extrem gegangen, dass ich wirklich gar nichts mehr gegessen hab und super schlank sein wollte“, sagte Sie zum Begleitmedium.
Über ihre Magersucht hatte Burkandt bereits 2023 in der Jugend-Talkshow deep und deutlich gesprochen. Dort erzählte sie, sie habe zeitweise wochenlang kaum etwas gegessen und sich fast nur von Cappuccino und Sojamilch ernährt. Gleichzeitig machte sie auf den Druck aufmerksam, den soziale Medien mit ihren oft unrealistischen Schönheitsidealen auf junge Menschen ausüben können.
Wie Behind the Screens weiter berichtet, litt nicht nur Burkandt selbst unter der Erkrankung. Auch ihre Familie und enge Bezugspersonen hätten die Zeit als belastend erlebt. Heute sei sie vor allem dankbar für deren Unterstützung. Das Verhältnis zu ihren Eltern beschreibt sie trotz allem als gut.

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