Nur wenige Stunden nach der glamourösen Hochzeitsfeier rund um den Madison Square Garden machte sich der New Yorker Künstler Justin Gignac auf eine ungewöhnliche Mission: Er sammelte alles ein, was rund um den Veranstaltungsort zurückgeblieben war.
Seine Ausbeute fiel kurios aus. In den Tüten landeten unter anderem Zigarettenstummel, Trinkhalme, Wasserflaschen-Verschlüsse, Lutscherreste, Besteckteile, polizeiliche Absperrbänder sowie ein einzelner linker AirPod. Sogar ein Ovulationstest zur Schwangerschaftsplanung gehörte zu den Fundstücken. Insgesamt sollen 250.000 Dollar für diversen Abfall bezahlt worden sein, berichtet der Daily Mirror.
250 Tüten – in kürzester Zeit ausverkauft
Anschließend stellte Gignac die ungewöhnlichen Souvenirs im Internet zum Verkauf. Der Preis: 25 US-Dollar pro Tüte.
Der Plan ging auf. Insgesamt verkaufte er 250 Pakete und nahm damit rund 1.250 Dollar ein. Nach Angaben des Künstlers waren es vor allem eingefleischte Taylor-Swift-Fans, die zugriffen.
Viele Käufer hätten einfach ein Erinnerungsstück an die viel beachtete Hochzeit besitzen wollen – selbst wenn der Bezug zum Brautpaar nur indirekt war.
„Eine Zeitkapsel dieses Moments“
Für Justin Gignac steckt hinter der Aktion mehr als nur ein Geschäftsmodell. Er sehe es als Teil seiner künstlerischen Arbeit, besondere kulturelle Ereignisse in New York auf ungewöhnliche Weise festzuhalten.
Mit den eingesammelten Gegenständen habe er, wie er erklärt, „eine kleine Zeitkapsel dieses Augenblicks“ schaffen wollen. Ob Zigarettenstummel, Plastikhalm oder AirPod – was für die meisten schlicht Müll ist, wurde für manche Fans zu einem begehrten Andenken. Die Aktion zeigt einmal mehr, welche außergewöhnlichen Formen die Begeisterung rund um Taylor Swift inzwischen angenommen hat.

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