Der frühere Frontmann von “The Police” sprach jetzt offen darüber, warum seine Kinder später nicht mit einem finanziellen Polster rechnen dürfen. Zwar unterstütze er seinen Nachwuchs bei Ausbildung und Karrierebeginn, ein sorgenfreies Luxusleben auf Familienkosten lehnt der 74-Jährige aber strikt ab.

Wie das US-Format CBS Sunday Morning zeigte, hält Sting wenig davon, Kindern jede Verantwortung abzunehmen. Die Vorstellung, dem eigenen Nachwuchs zu sagen, er müsse nie arbeiten, bezeichnete er sogar als „eine Form von Missbrauch“.

Stattdessen gelte bei Familie Sting ein einfaches Prinzip: Ausbildung ja – Dauerfinanzierung nein. „Ihr habt Schuhe an den Füßen. Geht arbeiten“, fasste der Musiker seine Haltung zusammen.

Erfolgreich – aber nicht verwöhnt

Dass seine Kinder längst eigene Wege gehen, dürfte Sting in seiner Haltung bestätigen. Laut Promiflash arbeiten seine Töchter und Söhne inzwischen erfolgreich in ganz unterschiedlichen Bereichen – von Musik und Schauspiel bis hin zur Filmregie. Sohn Giacomo entschied sich sogar für eine Laufbahn bei der Londoner Polizei.

Auch gegenüber dem Magazin Rolling Stone sprach Sting über seine Überzeugung, dass Arbeit zum Leben dazugehört. Der Sänger, der selbst aus einfachen Verhältnissen stammt, erinnerte daran, vor seiner Musikkarriere auf Baustellen gearbeitet und unterschiedlichste Jobs angenommen zu haben.

Trotz Weltruhm sieht sich Sting deshalb bis heute nicht als Rockstar, sondern als jemand mit klassischer Arbeitermentalität. Genau diese Einstellung wolle er auch seinen Kindern mitgeben: Erfolg müsse man sich verdienen – unabhängig davon, wie berühmt der eigene Nachname ist.