Oft liegt es nicht am Körper, sondern am Kopf. Gedanken kreisen, Aufgaben für den nächsten Tag drängen sich in den Vordergrund und verhindern, dass man abschalten kann. Obwohl der Körper eigentlich bereit für die Nacht ist, bleibt der Geist aktiv.

Für die „ResMed Global Sleep Survey“ wurden mehr als 30.000 Menschen in 13 Ländern befragt. Rund 39 Prozent gaben an, dass Stress und Ängste ihren Schlaf deutlich beeinträchtigen. Damit zählen mentale Belastung und Grübeln zu den häufigsten Ursachen für Schlafprobleme. Viele berichten zudem, dass sie sich am Morgen trotz ausreichend Zeit im Bett nicht wirklich erholt fühlen.

Frauen häufiger von Schlafproblemen betroffen

Die Umfrage zeigt auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen berichten insgesamt häufiger von Schlafproblemen als Männer. So haben 48 Prozent der Frauen Schwierigkeiten beim Einschlafen, bei Männern sind es 42 Prozent. Sie fühlen sich zudem morgens seltener ausgeruht und nennen häufiger Stress oder familiäre Verpflichtungen als Gründe. Auch äußere Störfaktoren wie ein schnarchender Partner betreffen sie stärker.

So lässt sich der Schlaf verbessern

Konkrete Ansätze zeigen, wie sich der Schlaf verbessern lässt. Wer besser schlafen möchte, sollte vor allem auf seine Gewohnheiten achten. Feste Schlafenszeiten helfen dem Körper, einen stabilen Rhythmus zu entwickeln. Ebenso wichtig ist eine angenehme Schlafumgebung, die ruhig, dunkel und eher kühl ist. Statt auf kurzfristige Trends zu setzen, empfehlen Experten, Stress gezielt zu reduzieren und auf anregende Stoffe wie Koffein oder Alkohol zu achten.