Ein neues Enthüllungsbuch behauptet nun, hinter dem viral gegangenen Vorfall stecke ein angeblich flirtiger Kontakt des Präsidenten zu der iranisch-französischen Schauspielerin Golshifteh Farahani.
Wie die New York Post unter Berufung auf das Buch An (Almost) Perfect Couple berichtet, soll Brigitte Macron während eines Staatsbesuchs in Vietnam eine Nachricht auf dem Handy ihres Mannes entdeckt haben. Autor und Journalist Florian Tardif behauptet, Macron habe Farahani unter anderem geschrieben: „Ich finde dich sehr hübsch.“
Die Szene, die im Mai vergangenen Jahres beim Aussteigen aus dem Regierungsflugzeug in Hanoi gefilmt wurde, ging damals weltweit viral. Zu sehen war, wie Brigitte Macron ihrem Mann im Gesicht herumstößt beziehungsweise ihn wegdrückt. Das Umfeld des Präsidenten sprach später von einer „spielerischen“ Situation zwischen Ehepartnern.
Laut dem Buch soll die angeblich „platonische Beziehung“ zwischen Macron und Farahani Spannungen in der Ehe ausgelöst haben. Ein Auszug zitiert eine Freundin der First Lady mit den Worten: „Sie hatte das Gefühl, verdrängt zu werden.“
Dementis von allen Seiten
Sowohl der Élysée-Palast als auch Brigitte Macron weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Ihre Sprecher erklärten gegenüber französischen Medien, die First Lady schaue „niemals“ auf das Handy ihres Mannes. Auch Farahani dementierte bereits mehrfach Gerüchte über eine Beziehung zum Präsidenten. Gegenüber Le Point sagte sie im März: „Manchen Menschen fehlt offenbar Liebe, deshalb erfinden sie solche Romanzen.“
Die 42-jährige Schauspielerin gilt als scharfe Kritikerin des iranischen Regimes und lebt seit Jahren im Exil. Internationale Bekanntheit erlangte sie unter anderem durch Filme wie Extraction und Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales.
Der Élysée-Palast reagierte bislang nicht offiziell auf die neuen Behauptungen. Macron selbst hatte nach dem Vorfall in Vietnam erklärt, man habe lediglich „herumgealbert“ und die Öffentlichkeit solle sich „beruhigen“.

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