Was für viele Jüngere kaum vorstellbar ist, wird für eine wachsende Bewegung zum Ideal. Statt Tablets und TikTok stehen plötzlich Gameboys, Walkie-Talkies und Brettspiele wieder hoch im Kurs. Kinder sollen wieder draußen spielen, Bücher lesen – und auch einfach mal nichts tun.
Gegenbewegung zur digitalen Kindheit
Die Initiative „Smartphone Free Childhood“ spricht von einer regelrechten Gegenbewegung. Viele Eltern wollen bewusst zurück zu einer Zeit, in der das Leben nicht vom Bildschirm bestimmt war. Fast 200.000 haben bereits zugesagt, ihren Kindern erst ab 14 ein Smartphone zu geben und Social Media sogar erst ab 16 zu erlauben, berichtet die Daily Mail.
Eine Mitgründerin erklärt: „Wir sind die letzte Generation, die sich noch gut daran erinnern kann, wie das Leben ohne Smartphones war.“ Genau diese Erfahrung wolle man nun an die eigenen Kinder weitergeben.
Mehr Freiheit statt Dauer-Online
Neben weniger Bildschirmzeit geht es auch um mehr Selbstständigkeit im Alltag. Kinder sollen wieder allein zum Einkaufen gehen, draußen Abenteuer erleben oder im Haushalt mithelfen.
Gleichzeitig hinterfragen viele Eltern ihre eigene Vorsicht. Die Angst, Kinder unbeaufsichtigt spielen zu lassen, sei gestiegen – nun wolle man bewusst wieder mehr Freiraum schaffen.

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