Noch größer aber ist der Unterschied in den weltweiten Reaktionen. Und darin liegt der wahre Skandal – ein Skandal, der zeigt, wie krank, wie woke, wie kaputt die westlichen Gesellschaften inzwischen sind. Mit Großbritannien an der Spitze.

Denn als im Jahr 2020 in Minneapolis unter dem Knie eines Polizisten der schwarze Kleinkriminelle George Floyd ums Leben kam, der sich gegen die – an sich absolut legitime – Festnahme gewehrt hatte, geriet die ganze Welt in Empörung:

– Hiesige Zeitungen machten tagelang Schlagzeilen damit.

– Der ORF berichtete darüber mehrfach voll Empörung als Spitzenthema.

– Linke aller Länder veranstalteten Solidaritätsdemonstrationen gegen den angeblichen Rassismus der amerikanischen Polizisten.

– Ein schwarzer, von einigen Linksextremisten durchsetzter Mob zog wochenlang brandschatzend durch amerikanische Innenstädte.

– Sportler aller Hautfarben knieten sich vor ihren Spielen aus Solidarität mit Floyd demonstrativ nieder (wie freiwillig bleibt unklar …).

– Und jeder Politiker demokratischer Länder, der sich in jener Zeit nicht tief betroffen äußerte oder der gar auf das Ende der Untersuchungen zu warten empfahl, wurde auch hierzulande vom publizistischen Mainstream als böser Rassist geoutet.

Als vor wenigen Tagen hingegen im britischen Southampton der völlig unschuldige weiße Brite Henry Nowak ebenfalls unter den Knien eines Polizisten sein Leben aushauchte, der vorher von einem Asiaten niedergestochen worden war, gab es keine dieser Reaktionen. Ganz im Gegenteil: Der sozialistische Premier Keir Starmer warf dem Amerikaner Elon Musk, vor, sich mit seinem ob der Tötung empörten Kommentar in die britische Politik einzumischen.

Dabei waren die Briten 2020 die allerlautesten Protestierer ob des Todes von Floyd gewesen. Dabei war die britische Fußballnationalmannschaft jenes Team gewesen, das am längsten durch ein Niederknien ihren Hass auf den angeblichen US-Rassismus ausdrückte.

Wie kann man nur so heuchlerisch doppelbödig sein!

Dabei hat die jüngste Tötung in Großbritannien noch einen ganz besonders widerlichen Aspekt: Die Polizisten attackierten Nowak deshalb so wild und nahmen ihm deshalb die letzte Überlebenschance, nur weil jener Mann, der ihn zuvor niedergestochen hatte (beziehungsweise dessen umstehende Familie), behauptete, von Nowak zuvor rassistisch beschimpft worden zu sein. Das ist ganz offensichtlich in den Augen britischer Polizisten das allerschlimmste Delikt, egal ob der Vorwurf überhaupt stimmt. Sie fürchten sich habituell, sonst selbst von den sozialistischen Politikern als rassistisch hingestellt zu werden. Diese antiweiße Einseitigkeit der britischen Polizei hat sich schon mehrere Male gezeigt, etwa als Banden islamischer Männer junge britische Mädchen als Sexsklavinnen gehalten hatten und die britische Polizei jahrelang trotz etlicher Hinweise nicht eingeschritten war.

Der Meinungsterror der Linken, der Nichteuropäer, der “postkolonialistischen” Ideologen hat viele britischen Polizisten ganz offensichtlich mental so unter Druck gesetzt, dass sie – wohl primär zu ihrer eigenen Absicherung gegen Vorwürfe, selbst rassistisch zu sein, – in unklaren Konflikten seit einiger Zeit immer einen Weißen für den Bösen und einen Nichteuropäer für das arme Opfer halten.

Der Mörder Nowaks ist ein Sikh. Das ist eine Art Mischreligion, die sich vor allem in der indisch-pakistanischen Grenzregion Punjab als Mischung aus Hinduismus und Islam entwickelt hat. Teil der Religion ist, dass die Männer immer einen Turban tragen, ein Messer bei sich haben und den Namen Singh führen.

Die Briten haben durch die Massenmigration von Asiaten und Afrikanern ein gewaltiges Problem. Das ist nicht erst jetzt durch die vielen “Flüchtlinge” des letzten Jahrzehnts entstanden, die aus Frankreich massenhaft in Booten nach Großbritannien geflüchtet sind (woran Frankreich sie nicht gerade hindert, das insgeheim eher froh ist, die Migranten dadurch wieder los zu sein), sondern schon in den 50er und 60er Jahren durch den Zerfall des britischen Weltreichs, als aus Südasien und Afrika Millionen auf die Inseln “geflüchtet” sind, wo sie alle längst die britische Staatsbürgerschaft haben. So eben auch die Familie des Nowak-Mörders.

Wie zum zusätzlichen Beweis ist gerade vor wenigen Stunden in Nordirland ein Einheimischer durch Messerstiche eines Mannes aus dem Sudan, einem fast komplett islamischen Land, schwer verletzt worden. Das bedeutet eine besonders zynische Ironie der Geschichte: War doch jahrelang Nordirland von blutigen Kämpfen zwischen protestantischen Anhängern eines Verbleibs bei Großbritannien und katholischen Anhängern eines Anschlusses an Irland eine der unruhigsten Ecken Europas gewesen. Diese jahrzehntelangen Kämpfe konnten von einer konservativen Regierung erst durch das “Karfreitagsabkommen” und das Versprechen des Selbstbestimmungsrechts beigelegt werden. Jetzt tobt – auch – in Nordirland ein ganz anderer blutiger Konflikt.

Noch ein weiterer ganz aktueller Konflikt passt verblüffend genau dazu: Das ist die Affäre um den britischen Juristen Karim Asad Ahmad Khan, der jetzt als Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs suspendiert worden ist. Der Mann ist nicht nur Moslem, sondern hat auch islamisches Recht gelehrt und ist dennoch – oder deswegen? – in eine so mächtige Position geraten. Jetzt ist er jedoch nach langem Zögern wegen schwerer sexueller Übergriffe gegen eine Frau, die er in seine Abteilung geholt hatte, seines Amtes enthoben worden. Zwei besonders schockierende Aspekte dabei: Erstens soll Khan die Frau bestürmt haben, die Anzeige zurückzuziehen, um der palästinensischen Sache nicht zu schaden, und zweitens soll der den Moslembrüdern sehr nahestehende Staat Katar Geheimdienste beauftragt haben, belastendes Material gegen diese Frau zu beschaffen, um Khan zu helfen – im Gegenzug aber hat Khan auf Wunsch Katars Strafanklage gegen den israelischen Regierungschef Netanyahu erhoben.

Diese Islamisierung, diese Enteuropäisierung Großbritanniens und die woke antiweiß-rassistische Meinungsmache der Linken werden mit großer Wahrscheinlichkeit am nächsten Wahltag für die Abwahl der sozialistischen Regierung in London und ihre Ersetzung durch die Partei des Brexit-Anführers Nigel Farage führen. Die britischen Tories, die das Land lange regiert haben, haben durch die Wahl einer schwarzen Frau als Parteichefin in dieser Konfliktsituation ihre Chancen nicht gerade verbessert. Sie liegen bei Umfragen jedenfalls nur an dritter Stelle.

Andreas Unterberger schreibt neben dem „exxpress“ auch täglich auf „