Egal, ob wir nach Deutschland, Österreich oder in andere europäische Staaten blicken, das Bild ist überall ein ähnliches. In den letzten zehn Jahren sind sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen deutlich angestiegen. Der Zusammenhang mit dem Beginn der Flüchtlingskrise 2015 lässt sich angesichts der Statistiken nicht wegdiskutieren. Vor allem dann nicht, wenn man sich die Auflistung der Täter genau ansieht. Konkret stieg die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen in Österreich von 826 Fällen im Jahr 2015 auf 1.359 Fälle im Jahr 2024. Das ist ein Anstieg um rund 64,5 Prozent.
Syrer deutlich überrepräsentiert
Die jüngst publizierten Zahlen für 2025 zeigen zwar einen leichten Rückgang, doch liegen sie noch immer deutlich über dem Niveau von 2015. Sieht man sich die Daten der Tatverdächtigen an, wird es noch deutlicher. Während die Zahl der österreichischen Verdächtigen seit 2015 um 39 Prozent zunahm, stieg jene der ausländischen um 115 Prozent – und hat sich damit mehr als verdoppelt. Dabei sticht eine Gruppe besonders hervor. Syrer stellen nämlich die mit Abstand größte Gruppe bei ausländischen Tatverdächtigen dar.
Beschämendes Schweigen in der Öffentlichkeit
Das Spannende und zugleich auch Erschütternde an diesen Zahlen ist, dass sie in der medialen Öffentlichkeit weitestgehend auf völliges Desinteresse stoßen. Offensichtlich scheint die übliche Empörung gerade bei diesen verheerenden Fällen völlig auszubleiben. Dabei könnte man diese Aufzählung noch um eine Vielzahl an anderen Statistiken ergänzen – das Bild bleibt ein entsetzliches. Und das Ergebnis ist in jedem Fall das gleiche: Europa und auch Österreich haben es zugelassen, dass die Sicherheit von Frauen immer stärker bedroht ist. Und das nicht im virtuellen Raum, sondern in der tatsächlichen Realität.
Wenn also vereinzelte Politiker und andere Persönlichkeiten ihr Entsetzen im Fall Fernandes/Ulmen öffentlich kundtun und zum Kampf gegen das Patriarchat aufrufen, sollte man mit Recht auch die Frage stellen, wo denn die gleiche Entschlossenheit in diesen Fällen bleibt – vor allem wenn es um migrantische Täter geht. Denn da herrscht meist einfach nur beschämendes Schweigen. Dieser Umstand und die Tatsache, dass viele angesichts dieser Fakten noch immer von falscher Toleranz schwafeln, spiegeln wohl eines der größten gesellschaftlichen Versagen unserer heutigen Zeit wider.

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