Es erscheint ziemlich grotesk, dass die SPÖ nach wie vor jedes Jahr den Tag der Arbeit begeht. Denn die aktuelle Politik der SPÖ könnte nicht konträrer dazu sein. Seit Jahren schon steht die SPÖ nur noch dafür, der arbeitenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sei es durch die immer wiederkehrende Forderung nach einer Erbschafts- und Vermögenssteuer oder durch die frisch durchgepeitschte Flut an Steuererhöhungen im jüngst präsentierten Budget – die Botschaft der SPÖ ist immer eindeutig: Echte Leistungsträger will man nicht. Menschen, die jeden Tag zur Arbeit gehen, brav ihre Steuern zahlen, eine Familie gründen und dem System etwas zurückgeben? Diese Gruppe an Menschen stellt für die SPÖ nur noch eine Cashcow für ihre eigenen pseudosozialen Versprechungen dar. Währenddessen lässt man sich seitens der SPÖ auch noch frech eine Babler-Doku mit über einer halben Million Euro an Steuermitteln finanzieren.
Tag der Sozialleistungen
Dass sich die SPÖ dennoch am Rathausplatz formiert und heuchlerisch versucht, als Partei der arbeitenden Bevölkerung zu inszenieren, grenzt an Dreistigkeit. In der Realität ist es die Sozialdemokratie, die laufend versucht, ein System aufrechtzuerhalten, das alles andere als freundlich gegenüber denjenigen ist, die tatsächlich einer Beschäftigung nachgehen. Gerade in Wien pumpt man lieber hunderte Millionen in die Mindestsicherung, anstatt Steuerzahler auch nur ansatzweise zu entlasten. Im Gegenteil. Die Gebühren schraubt man seit Jahren dort immer weiter rauf. Bezahlt werden damit nicht nur die Sozialleistungen für einige wenige, sondern auch diverse bizarre Förderungen – wie beispielsweise für die linke NGO ZARA.
Umfragewatschen
Die Rechnung für diese ungerechte Politik bekommen die Genossen mit jeder neuen Umfrage serviert. Auf Bundesebene dümpelt Andreas Babler bei knapp unter zwanzig Prozent und einer noch viel schlechteren Kanzlerfrage herum. Sogar in der roten Hochburg Wien hätte bei der Nationalratswahl mittlerweile sogar die FPÖ die Nase vorn. Für die SPÖ scheint das alles immer noch nicht deutlich genug zu sein. Sieht man sich die selbstzufriedenen Reaktionen angesichts der vielen neuen Belastungen im aktuellen Budget an, weiß man: Die SPÖ bekommt den Hals noch immer nicht voll. Oder um es mit den Worten des SPÖ-Finanzministers zu sagen: Sie nehmen, was sie kriegen können.

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