Regierung und Medien wollen den Krieg gegen den Westen nicht wahrhaben
Ab wann sind wir bereit, einen Krieg auch so zu nennen? Diese Frage sorgte vor 15 Jahren für Wirbel, als der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) das, was die Bundesregierung zuvor als „bewaffneten Konflikt“ bezeichnet hatte, auf den Punkt brachte: Bei den Zuständen in Afghanistan könne man „umgangssprachlich von Krieg reden“. Zuvor hatte er bereits von „kriegsähnlichen Zuständen“ gesprochen. Ein Kommentar von NiUS-Redakteurin Pauline Voss.
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