Mit der Artemis-II-Mission haben Menschen erstmals seit 1972 wieder die erdnahe Umlaufbahn verlassen. Es ist ein kräftiges Lebenszeichen des Westens bzw. was von ihm noch übrig ist. Europa entwickelt sich längst in eine andere Richtung: Richtung islamischer Kolonie, Richtung kontinentales Dauerkrisengebiet, wo man aufgrund des ökonomischen, kulturellen, demographischen und finanziellen Niedergangs keinerlei Ressourcen mehr für visionäre Projekte aufbringen kann und will. Man hat sich zu sehr in seinen linken ideologischen Wahn verrannt und ist vor allem damit beschäftigt, den Kollaps seiner staatlichen Systeme solange es irgendwie geht hinauszuzögern. Wer Sondervermögen, also hunderte Millionen Euro an Sonderschulden aufnehmen muss, um die Löcher in seinen unfinanzierbar gewordenen Sozial-, Gesundheits- und Bildungssystemen notdürftig und kurzfristig zu stopfen, der hat keinen Blick mehr für Mond-Missionen oder gar Kolonien am Mars.

Die USA haben in ihr Artemis-Projekt bisher knapp 100 Milliarden US-Dollar investiert. Das klingt nach viel Geld. Es ist aber nur jene Summe, die Deutschland für die Folgen seiner Asyl- und Zuwanderungspolitik in einem bis maximal zwei Jahren aufwenden muss. Während andere Staaten das Weltall erobern, verbrennt Deutschland, das hinter den USA und China, aber knapp vor Indien die Wirtschaftsnation Nummer 3 der Welt ist, seine staatlichen Einnahmen weiterhin für längst gescheiterte linksgrüne Utopien wie die Massenzuwanderung und die Energiewende. In beiden Fällen ohne jeden positiven oder nachhaltigen Effekt.

Umverteilung statt Fortschritt

Während die Milliarden, die die USA, China oder auch Indien und Japan in die Raumfahrt stecken, Innovation vorantreiben und den Horizont der Menschen über die Grenzen unseres Planeten hinaus erweitern, muss Deutschland und ganz Europa immer größere Summen dafür aufwenden, um den sozialen Frieden mehr schlecht als recht abzusichern, um den Ausbruch von religiösen und sozialen Konflikten im eigenen Land hinauszuzögern – so lange, bis das Schutzgeld, das an die importierten islamischen Gegengesellschaften in Form von Transferleistungen gezahlt werden muss, nicht mehr reicht bzw. diese groß genug geworden sind, um die Macht zu übernehmen.

Gerade was die Raumfahrt betrifft, trennt sich gerade die Spreu vom Weizen. Während sich die USA und China in einem Wettstreit um die Vorherrschaft auf und außerhalb unseres Planeten befinden und dadurch den technischen Fortschritt vorantreiben, ist Europa nur mehr Zaungast. Zwar sind einige Firmen und Unternehmen, die den widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa noch trotzen, an amerikanischen Raumfahrtprojekten beteiligt, als eigenständige Weltraummacht spielt Europa aber keine Rolle mehr.

China hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Über 90 Raketen haben die Chinesen in den Weltraum geschossen. Allein im Dezember vergangenen Jahres hat Peking innerhalb eines Tages 3 Raketen von 3 verschiedenen Weltraumbahnhöfen ins All befördert. Die Raumfahrt in Fernost boomt und ist zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden, in dem über 600 Unternehmen aktiv sind. Tendenz stark steigend. Das Portal GameStar Tech. titelte: „Die USA und China schaffen als Raumfahrt-Supermächte an einem Rekordtag fast alleine, wofür Europa ein ganzes Jahr braucht“

Weltraumzwerg Europa

Im Orbit herrscht mittlerweile Hochbetrieb. Die Satellitendichte ist mittlerweile so groß, dass es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt. Etwa im Jahr 2021, als die chinesische Raumstation Tiangong zweimal ihren Kurs ändern musste, um nicht mit einem Satelliten von Elon Musk zu kollidieren. Solche Probleme sind den Europäern weitgehend fremd, zu gering ist die Zahl ihrer Erdtrabanten. Die USA haben über 7000 Satelliten in der Erdumlaufbahn, Deutschland keine 100. Und selbst davon funktioniert nur ein Teil.

So waren zwei Reflektor-Satelliten des SARah-Aufklärungssystems der Bundeswehr, jahrelang funktionstüchtig, erst seit kurzem sollen sie nach Angaben der Bundeswehr wieder einsatzbereit sein. Europa ist ein Weltraumzwerg, der es im vergangenen Jahr gerade einmal auf 5 Raketenstarts gebracht hat. Man hat sich vom technischen Fortschritt verabschiedet und sich ganz der linken Hypermoral, der politischen Hysterie und der mantraartigen Prophezeiung von Weltuntergängen verschrieben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Seit der politische Marsch der grünen und roten Sozialisten durch die Institutionen mehr oder weniger erfolgreich abgeschlossen worden ist, hat sich in Deutschland und ganz Europa eine allgemeine Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit breit gemacht. Innovationen und neue Technologien werden hierzulande fast nur noch als Gefahren und Risiken gesehen. Alles, was technisch komplexer als Wind- und Fahrräder ist, wird in Europa mit großem Argwohn betrachtet. Man treibt den Fortschritt nicht voran, sondern reguliert und reglementiert ihn so lange, bis nichts mehr von ihm übrig ist. Das Vehikel dafür ist die Dämonisierung von CO2, also der polit-esoterische Klimawahn.

Grünlinke Fortschrittsphobie

Europa steht abseits der Weltbühne und kritisiert mit seiner imaginierten moralischen Überlegenheit, die sich auf eine lächerlich-peinliche Allerweltrettungsattitüde stützt, den technischen Fortschritt der anderen. So kritisieren linke Experten, Politiker, Journalisten und sonstige Bedenkenträger vor allem die hohen Kosten von ambitionierten Weltraumprojekten. Dieses Geld sollte, da sind sie sich einig, in den Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit, sprich: in Linke, NGOs und bildungsferne Migranten investiert werden. Angesichts solcher Prioritäten bleibt für Weltraumprojekte nur linkes Unverständnis. Mit ihrem Artemis-Projekt wollen die Amerikaner eine dauerhafte Präsenz des Menschen auf dem Mond. Der nächste Schritt ist der Bau von Gateway, einer kleinen Raumstation, die den Mond umkreist. Das Ziel ist, dass Menschen längere Zeit auf und um den Mond herum leben und arbeiten können. Tech-Multimilliardär und Visionär Elon Musk geht weit darüber hinaus. Er plant mehrere unbemannte Missionen zum Mars und später auch, Menschen auf den roten Planeten zu bringen. Er glaubt, dass eine sich selbst versorgende Stadt auf dem Mars bereits in 20 Jahren möglich ist. Das sprengt bei weitem den Horizont kleingeistiger europäischer Öko-Kommunisten.

So berichtet etwa die deutsche Bild-Zeitung in den vergangenen Wochen in gleich mehreren Artikeln („Der Rote Planet: Warum Mars-Missionen wohl Reisen ohne Rückkehr sind“, Mars-Mission: Menschliche Risiken und Herausforderungen“, „Astrophysiker warnt vor Weltraum-Romantik“ etc.) ausschließlich vor den Risiken und Gefahren von bemannten Marsmissionen, die das nächste große Ziel der NASA und von Elon Musks sind. Der europäische Reinecke Fuchs, dem die Weltraumtrauben viel zu hoch sind, hat vor lauter Fortschrittsfeindlichkeit die Faszination verdrängt, die solche bahnbrechenden Missionen und Pionierleistungen schon immer auf Menschen ausgeübt haben. Europa ist in seinem kleingeistigen, linkideologischen Schrebergarten gefangen und fühlt sich dort (noch) pudelwohl, weil es sich der Konsequenzen seines Eskapismus und seiner kulturell-technologischen Retardierung nicht bewusst ist.

Kleingeister haben keinen Visionen

Dass der Mensch ins All blickt, neue Welten entdecken und erobern möchte, seinen Horizont und seine Möglichkeiten erweitern will, dass er sich über das Überlebensnotwendige erhebt, macht ihn erst zum Menschen. Dass das immer und notwendigerweise mit Kosten, Risiken und Unwägbarkeiten verbunden ist, ist unserer linken Vollkaskogesellschaft nicht mehr vermittelbar. Solche visionären – nicht utopischen – Projekte stärken, mehr noch als sportliche Erfolge, den nationalen Zusammenhalt. Das zeigt die Euphorie, die das Artemis-II-Projekt in den USA hervorgerufen hat. Deutlich mehr als 10 Millionen Amerikaner haben den Start der Trägerrakete SLS via TV und Streams mitverfolgt. Auch das ist den links-woken Europäern fremd bzw. ausgetrieben worden: Gemeinsame Anstrengungen zu setzen oder auch nur zu goutieren, die die Nation voranbringen, sie über andere erheben und die identitätsstiftend wirken. Europäische Medien waren mehr an der „diversen“ Astronautencrew als am Weltraumprojekt interessiert.

Den Europäern fehlt aber nicht nur das Mindset, das man für die Weltraumfahrt braucht, sondern neben den finanziellen vor allem auch die intellektuellen Ressourcen. Dank Massenzuwanderung, der Ideologisierung der Bildung sowie der Wissenschaften und der Abkehr von den ökonomisch relevanten Naturwissenschaften hin zu den weichen, durchideologisierten Geistes- und Sozialwissenschaften hat Europa Fähigkeiten verloren, solche Projekte umzusetzen, ja, überhaupt anzudenken.

Das ist deshalb fatal, weil es bei der Raumfahrt nicht „nur“ um Prestige, Ruhm, Nationalstolz etc. geht, sondern um die Erweiterung nationaler Machtsphären über den Planeten hinaus, um strategische und ökonomische Interessen. Wer hier nicht mithalten kann, spielt technologisch, kulturell und geopolitisch keine Rolle mehr – so wie das bei Europa längst der Fall ist.

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