Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, nachdem Demonstranten versucht hatten, Absperrungen rund um den zentralen Zócalo-Platz zu durchbrechen. Die Protestbewegung richtet sich gegen die Bildungspolitik und fordert höhere Gehälter für Lehrer. Während der Demonstration eskalierte die Lage, als einzelne Teilnehmer Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte abschossen. Daraufhin reagierte die Polizei mit Tränengas, um ein Vordringen der Menschenmenge auf den berühmten Zócalo-Platz zu verhindern. Dort laufen bereits die Vorbereitungen für ein großes Public-Viewing-Fest zur Weltmeisterschaft.
Fan-Zone bereits im Aufbau
In unmittelbarer Nähe des Regierungspalastes entsteht derzeit eine riesige Fan-Zone mit Großleinwand und Veranstaltungsflächen für tausende Fußballfans. Die Aufbauarbeiten laufen seit Tagen auf Hochtouren. Trotz der Sicherheitsmaßnahmen gelang es einigen Demonstranten, die Metallbarrieren rund um den Platz zu überwinden. Die Situation konnte schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
Gewerkschaft fordert Absage der Feierlichkeiten
Die Lehrergewerkschaft kritisiert die Prioritäten der Behörden scharf. Gewerkschaftsvertreter Filiberto Frausto sprach sich sogar gegen die geplanten WM-Veranstaltungen aus. Seiner Ansicht nach müsse die Regierung die Anliegen der Beschäftigten ernster nehmen, anstatt den Fokus auf Fußballfeiern zu legen. Die sozialen Probleme des Landes seien wichtiger als Unterhaltung und Ablenkung.
Welt blickt auf Mexiko
Die Fußball-Weltmeisterschaft wird heuer gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet. Das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni in Mexiko-Stadt statt. Dabei trifft die mexikanische Nationalmannschaft auf die Auswahl von Südafrika. Die jüngsten Ausschreitungen werfen jedoch einen Schatten auf die letzten Vorbereitungen vor dem sportlichen Großereignis.

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