Bevor überhaupt ein Ton erklingt, greift ein Sicherheitsapparat, der an einen Staatsbesuch erinnert: 180 Überwachungskameras sind installiert, rund 500 Sicherheitsmitarbeiter der Stadthalle sind täglich im Einsatz – dazu kommen Spezialeinheiten wie die Cobra, Diensthunde, der Staatsschutz sowie uniformierte Kräfte aus den Bundesländern. Insgesamt 15.000 Angestellte wurden vorab vom Verfassungsschutz überprüft.
Bühne, Licht, Technik
Wie die Salzburger Nachrichteten berichtete, steckt hinter der Show eine logistische Meisterleistung: 3.500 Tonnen Material wurden in der Stadthalle verbaut, dazu kommen rund 2.100 LED- und Lasereinheiten sowie 8.500 einzeln steuerbare LEDs – realisiert von insgesamt 35 Firmen. Neun Shows finden in der Finalwoche vor Publikum statt: zwei Halbfinale und ein Finale, jeweils zweimal mit Publikum geprobt.
Tafelspitz und Voting-Regeln
Im VIP-Bereich werden rund 7.000 Gäste verköstigt – darunter Firmendelegationen und Vertreter der teilnehmenden Länder. 150 Kilogramm Tafelspitz stehen auf dem Speiseplan, zubereitet von bis zu 200 Catering-Mitarbeitern. Beim Voting gilt heuer eine neue Regel: Maximal zehn SMS oder Anrufe pro Telefonnummer sind erlaubt – zuvor waren es noch 20.
95.000 Tickets, drei Siege
95.000 Tickets gingen in 75 Länder – 58 Prozent davon nach Österreich. Insgesamt werden rund 100.000 Besucher in der ESC-Woche in der Stadthalle erwartet. Österreich ist als dreifacher ESC-Sieger Gastgeber: nach Udo Jürgens (1966) und Conchita Wurst (2014) holte zuletzt JJ mit „Wasted Love” 2025 den Titel – und damit auch den Contest nach Wien.

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