Das Video zeigt: Dutzende Schulkinder befanden sich in unmittelbarer Nähe des Messer-Angreifers. Sie waren offenbar in Lebensgefahr, liefen in Panik davon.

Die Aufnahmen, die nach Angaben des Videoinhabers bereits am Morgen der Polizei für die Ermittlungen übergeben wurden, zeigen dramatische Szenen. Nach NIUS-Informationen wurde der Polizei ein Video der Tat angeboten. Zuerst lehnten die Beamten ab, doch nach kurzer Rückfrage bestand doch Interesse an dem Material. NIUS fragte die zuständige Polizeistelle an – eine Antwort steht noch aus.

Passanten laufen panisch über den Bahnsteig

Zunächst sind mehrere Schulkinder und andere Passanten zu sehen, die panisch über den Bahnsteig laufen und sich offenbar vor einer akuten Gefahr in Sicherheit bringen. Wenige Augenblicke später erscheint der Täter mit einem gezückten Messer. Er irrt zunächst orientierungslos über den Bahnsteig, wirkt dabei jedoch durchgehend hochaggressiv und hält die Klinge einsatzbereit in der Hand.

Kurz darauf stürzt sich der Mann laut schreiend auf zwei Passanten und verfolgt sie über den Bahnsteig. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie er mit dem Messer mehrfach nach ihnen ausholt und die beiden Männer jeweils nur um wenige Zentimeter verfehlt.

Polizei spielte Fall zunächst herunter

In einer ersten Pressemitteilung ließ die Polizei wichtige Details des Messer-Terroristen einfach aus. Es entstand der Eindruck, dass der Mann den Zug verließ und ereignislos festgenommen werden konnte. Das Videomaterial legt ein deutlich anderes Bild offen. Lesen Sie die Vorabmeldung der Polizei hier im Wortlaut: