Innerhalb weniger Tage kamen in Österreich mehrere Menschen beim Baden ums Leben. Wie Oe24 berichtete, ereigneten sich die tragischen Unfälle in verschiedenen Bundesländern – betroffen waren sowohl jüngere als auch ältere Badegäste.

Besonders erschütternd waren zwei Todesfälle im Wiener Gänsehäufel. Zunächst ertrank ein 39-jähriger Familienvater, der alleine hinausgeschwommen war und trotz sofort eingeleiteter Such- und Rettungsmaßnahmen nicht mehr rechtzeitig geborgen werden konnte. Noch am selben Abend verlor ein 23-Jähriger sein Leben, nachdem er von einem gemieteten Partyboot in die Alte Donau gesprungen und nicht mehr aufgetaucht war.

Weitere Tragödien in den Bundesländern

Auch in Niederösterreich und Oberösterreich kam es zu mehreren tödlichen Badeunfällen. Ein 82-Jähriger verschwand nach einer Schwimmrunde im Dürrsee bei Münchendorf und wurde später tot geborgen. In Payerbach starb ein 67-Jähriger vermutlich infolge eines medizinischen Notfalls in einem privaten Schwimmteich. Eine 77-jährige Frau ertrank nach gesundheitlichen Problemen beim Schwimmen im Pichlingersee bei Linz. Am Attersee konnte schließlich auch ein 84-jähriger Pensionist trotz rascher Hilfe nicht mehr gerettet werden.

Warum Hitze und kaltes Wasser so gefährlich sind

Experten sehen vor allem die derzeitige Kombination aus extremer Hitze und kaltem Wasser als großes Risiko. Wer stark aufgeheizt ist und plötzlich ins Wasser springt, setzt seinen Kreislauf enorm unter Stress. Die Folgen können Herzrhythmusstörungen, Kreislaufkollaps oder Muskelkrämpfe sein – Situationen, die besonders beim Schwimmen schnell lebensgefährlich werden können.

Wie Oe24 unter Berufung auf Experten berichtete, sollte der Körper deshalb langsam an die niedrigeren Wassertemperaturen gewöhnt werden. Empfehlenswert ist es, zunächst Arme, Beine und Oberkörper abzukühlen und erst anschließend vollständig ins Wasser zu gehen. Gerade ältere Menschen oder Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten an besonders heißen Tagen besondere Vorsicht walten lassen.