Die Bluttat ereignete sich,

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Samstagabend nahe der U-Bahn-Station Hardeggasse. Ein Mann wurde nach einer brutalen Attacke so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus starb. Seine Begleiterin wurde ebenfalls attackiert. Die Täter konnten flüchten, das Motiv der Gewalttat ist weiterhin unklar.

Waren Drogen im Spiel?

In der Wiener Szene wird über einen möglichen Bezug zum Drogenmilieu spekuliert. Offiziell bestätigt ist das nicht. Die Polizei hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt. Exxpress-Informationen bestätigen jedoch einen Bericht auf oe24.at, der intensive Ermittlungen im Suchtgiftmilieu erwähnte. Fest steht bislang lediglich, dass es sich bei dem Toten vermutlich um einen Algerier handelt. Seine Identität ist laut Polizei noch nicht endgültig geklärt, wobei von dieser Nationalität auszugehen sei.

Messerräuber mit „dunklem, lockigem Haar“ beunruhigt

Ein bislang unbekannter Mann hatte am Samstag in Stadlau zusätzlich zu der Bluttat im Park für Angst und Schrecken gesorgt. Mit einem Messer bedrohte er gegen 15 Uhr erst einen Passanten unter dem Vorwand, nach dem Weg zu fragen, kurz darauf überfiel er nahe der U-Bahn-Station Hardeggasse einen zweiten Mann und raubte Bargeld. Auch hier berichtete der

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. Trotz Großfahndung mit mehreren Streifenwagen und einer Drohne konnte der etwa 20-jährige Täter entkommen. Der Tatverdächtige wird als etwa 20 Jahre alter Mann mit dunklem, lockigem Haar, kurzem Bart, schwarzer langer Hose und schwarzem T-Shirt beschrieben.

Anrainerin: „Lasse den Buben nur ungern vor die Tür“

Für die Menschen im Grätzl zählt derzeit aber vor allem das Sicherheitsgefühl – und das hat massiv gelitten. Zwei schwere Gewaltdelikte innerhalb weniger Stunden lassen viele ratlos zurück. Beim Lokalaugenschein im Abenteuerwiesen-Park war die Verunsicherung deutlich spürbar. Besonders Familien machen sich Sorgen. Eine Pensionistin, die in den Sommerferien regelmäßig auf ihren zwölfjährigen Enkel aufpasst, bringt die Stimmung auf den Punkt: „Ich lasse den Buben nur ungern vor die Tür.“

Unsicherheit und Wut

Wo sich an heißen Sommertagen sonst Kinder, Spaziergänger und Sonnenanbeter treffen, herrschen nun Unsicherheit und Wut – ersichtlich in den Gesichtern der Anwesenden beim Besuch des Areals. Viele Anrainer fragen sich, wie es in einem bislang als gefühlt ruhigen Grätzl innerhalb weniger Stunden gleich zu zwei schweren Gewalttaten kommen konnte – und wie es mit der Fahndung nach den Tätern weitergeht.