Den russischen Staatsbürgern wird laut türkischen Behörden vorgeworfen, gegen den Straftatbestand der „Anstiftung zum Hass“ verstoßen zu haben. Der Vorfall ereignete sich demnach am Montag in der Hagia Sophia, die seit 2020 wieder als Moschee genutzt wird.

Haft bis zum Abschluss des Verfahrens

Nach ihrer Festnahme wurden die beiden in Verwaltungshaft genommen. Dort könnten sie bis zum Abschluss der Behördenverfahren bleiben. Nach türkischem Recht kann eine solche Haft bis zu sechs Monate dauern und in bestimmten Fällen sogar verlängert werden.

Weitere Aufregung um Hagia Sophia

Für zusätzlichen Wirbel sorgt derzeit auch ein Social-Media-Posting des türkischen Kulturministers Mehmet Nuri Ersoy. Zum sechsten Jahrestag der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee bezeichnete er das Bauwerk als „Symbol der Eroberung“ und sprach von einem historischen Erfolg. Die Aussagen lösten vor allem in der orthodoxen Welt scharfe Kritik aus.

Weitere Aufregung um Hagia Sophia

Für zusätzlichen Wirbel sorgt derzeit auch ein Social-Media-Posting des türkischen Kulturministers Mehmet Nuri Ersoy. Zum sechsten Jahrestag der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee bezeichnete er das Bauwerk als „Symbol der Eroberung“ und sprach von einem historischen Erfolg. Die Aussagen lösten vor allem in der orthodoxen Welt scharfe Kritik aus.

Die Hagia Sophia wurde im Jahr 537 als größte Kirche der Christenheit errichtet. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurde sie zur Moschee, später unter Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk zum Museum erklärt. 2020 ließ Präsident Recep Tayyip Erdoğan das weltberühmte Bauwerk wieder als Moschee öffnen – ein Schritt, der international bis heute umstritten ist.