Diese Produkte sind betroffen

Zurückgerufen wird das Produkt „BILLA Immer Gut 8 Kräuter 50g mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten:

  • Jänner 2028 (26CS000064)
  • Februar 2028 (26CS000183)
  • Mai 2028 (26CS000454)

Darüber hinaus betrifft der Rückruf auch mehrere Produkte, die mit den Kräutern des Lieferanten Daregal S.A.S. hergestellt wurden:

  • KUE Frühlingsaufstrich (hergestellt bis einschließlich 8. Juni 2026)
  • Brietorte mit Frühlingsaufstrich (hergestellt bis einschließlich 8. Juni 2026)
  • AB Kornspitz mit Frühlingsaufstrich (hergestellt bis einschließlich 8. Juni 2026)

Gesundheitsgefährdende Bakterien entdeckt

Als Ursache nennt BILLA eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung mit sogenannten verotoxinbildenden Escherichia-coli-Bakterien (VTEC). Diese Keime können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

Da eine Gesundheitsgefährdung insbesondere bei roh verzehrten Produkten nicht ausgeschlossen werden kann, wird vom Konsum der betroffenen Waren ausdrücklich abgeraten. Nach Angaben des Unternehmens wurden die betroffenen Chargen vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Kunden können bereits gekaufte Produkte auch ohne Kassenbon in einer BILLA-Filiale zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.

Welche Symptome auftreten können

Laut der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verlaufen viele VTEC-Infektionen ohne erkennbare Beschwerden. Kommt es zu einer Erkrankung, zeigen sich meist zunächst wässrige Durchfälle, die später auch blutig werden können.

Zu den möglichen Symptomen zählen:

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • selten Fieber

Für diese Personen ist die Infektion besonders gefährlich

Ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe besteht vor allem bei:

  • Säuglingen und Kleinkindern
  • älteren Menschen
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem

In schweren Fällen können die von den Bakterien gebildeten Giftstoffe Blutgefäße und Nieren schädigen. Möglich sind Blutarmut, Nierenfunktionsstörungen bis hin zu akutem Nierenversagen.

Das Unternehmen bittet alle Kundinnen und Kunden, die genannten Produkte nicht mehr zu verzehren und diese vorsorglich zurückzugeben. Wer nach dem Konsum Beschwerden entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen und auf den möglichen Kontakt mit den betroffenen Produkten hinweisen.