Die Täter sollen dem Journalisten in der Stadt Poza Rica aufgelauert und ihn gezielt attackiert haben. Besonders brisant: López Valdez berichtete über Kriminalität in einer Region, die seit Jahren unter der Gewalt von Drogenkartellen leidet. Trotz bestehender Schutzmaßnahmen konnte die Bluttat offenbar nicht verhindert werden. Die Zeitumg „Vanguardia“, für die er gearbeitet hatte, berichtete über die Bluttat.
Mexiko gefährlich für Journalisten
Die internationale Organisation Reporter ohne Grenzen reagierte alarmiert und forderte umgehend eine umfassende Untersuchung. Mexiko gilt seit Jahren als eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten. Mehr als 150 Medienschaffende wurden dort seit 1994 getötet. Immer wieder geraten Reporter ins Visier krimineller Organisationen, wenn sie über Korruption, Gewalt oder den Drogenhandel berichten.
Düsterer Schatten im hellen WM-Licht
Damit fällt ein düsterer Schatten auf die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte. Während in Mexiko-Stadt mit Feuerwerk, Musik und einem Heimsieg der Gastgeber gefeiert wurde, machte die Ermordung des Journalisten erneut auf die Sicherheitsprobleme aufmerksam, mit denen das Land seit Jahren kämpft.

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