Nach Angaben der pakistanischen Luftfahrtbehörden meldete die Crew gegen 21:18 Uhr Ortszeit Probleme mit dem Navigationssystem. Nur wenige Minuten später registrierten die Radarsysteme einen abrupten Höhenverlust sowie eine deutliche Kursänderung. Anschließend brach der Kontakt zur Flugsicherung vollständig ab. Die letzte bekannte Position der Maschine lag rund 155 Seemeilen (etwa 287 Kilometer) westlich von Karachi über dem Arabischen Meer, berichtet oe24.
Such- und Rettungskräfte im Einsatz
Unmittelbar nach dem Kontaktverlust wurde eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion eingeleitet. Die pakistanische Marine, die Luftwaffe sowie weitere staatliche Stellen durchsuchen das Seegebiet. Auch Handelsschiffe in der Region wurden in die Suche eingebunden. Bislang gibt es weder Hinweise auf das Flugzeug noch auf mögliche Überlebende.
Flugdaten deuten auf schweren Zwischenfall hin
Auswertungen des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 zeigen einen ungewöhnlichen Flugverlauf. Demnach verlor die Boeing zunächst deutlich an Höhe, stieg anschließend wieder an und ging danach in einen extrem steilen Sinkflug über. Die letzten übermittelten Daten zeigten das Flugzeug nur noch rund 1.100 Fuß über dem Meeresspiegel, bevor das Signal abriss. Experten betonen jedoch, dass aus diesen Daten allein noch keine Rückschlüsse auf die Ursache gezogen werden können.
Bei der vermissten Maschine handelt es sich um eine Boeing 737-400, die ursprünglich Ende der 1990er-Jahre als Passagierflugzeug in Dienst gestellt und später zu einem Frachtflugzeug umgebaut wurde. Seit 2024 war sie für K2 Airways im Einsatz. Die Ursache des Verschwindens ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.

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