Eigentlich wollte der bekannte Streamer Konygebony seinen Zuschauern einen gewöhnlichen Abend zeigen. Während einer Live-Übertragung hielt er sich gerade im Lokal auf, als plötzlich mehrere Polizeibeamte erschienen und die Situation übernahmen. Innerhalb weniger Minuten mussten Gäste und Mitarbeiter das Restaurant verlassen. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab und begannen mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, berichtet die Tageszeitung Heute.

Bombendrohung löst Alarm aus

Nach Angaben der Behörden war zuvor eine bedrohliche Meldung eingegangen. Aufgrund des möglichen Risikos wurde die Drohung ernst genommen und ein entsprechender Einsatz ausgelöst. Das gesamte Lokal wurde vorsorglich geräumt, während Spezialkräfte die Räumlichkeiten überprüften. Ziel war es, jede mögliche Gefahr für Gäste und Personal auszuschließen.

Polizei fordert Streamer zum Abschalten auf

Während des laufenden Einsatzes blieb Konygebony zunächst vergleichsweise gelassen. Im Livestream äußerte er die Vermutung, dass möglicherweise ein Zuschauer seiner Übertragung hinter der Aktion stecken könnte. Die Beamten vor Ort sahen die Situation deutlich ernster. Mehrfach forderten sie den Influencer auf, seine Kamera auszuschalten und die laufenden Maßnahmen nicht weiter zu übertragen. Für die Einsatzkräfte stand die Sicherheit aller Beteiligten im Vordergrund.

Spürhunde durchsuchen das Restaurant

Neben zahlreichen Polizeibeamten kamen auch speziell ausgebildete Spürhunde zum Einsatz. Sie kontrollierten das gesamte Lokal und suchten nach möglichen verdächtigen Gegenständen. Die Überprüfung dauerte einige Zeit, ehe die Behörden schließlich Entwarnung geben konnten. Wie die Polizei später bestätigte, verlief die Durchsuchung ohne Befund. Weder Sprengstoff noch andere gefährliche Gegenstände wurden gefunden. Die Bombendrohung stellte sich somit als Fehlalarm heraus. Dennoch betonen Sicherheitsbehörden regelmäßig, dass jede derartige Meldung konsequent überprüft werden müsse, um Risiken auszuschließen. Für Konygebony blieb trotz der Entwarnung ein bitterer Beigeschmack. Nach eigenen Angaben wurde nicht nur sein Livestream abrupt unterbrochen, sondern auch der Abend vieler Gäste erheblich beeinträchtigt. Während die Ermittlungen zur Herkunft der Drohung laufen, steht fest: Der Vorfall sorgte für einen ungewöhnlichen Einsatz an einem der bekanntesten Gastronomiebetriebe Wiens und für reichlich Gesprächsstoff in den sozialen Netzwerken.