FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer gratulierte dem steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek zu diesem Schritt mit den Worten„Bravo, Mario Kunasek!”.
Landbauer bezeichnete die Entscheidung als „Befreiungsschlag hin zur gewohnten Normalität“. Mit dem Erlass sei der „komplette Gender-Irrsinn zu Grabe getragen“ worden. Künftig würden Binnen-I und Geschlechtersternchen aus dem Schriftbild der Landesverwaltung verbannt.
Verweis auf Niederösterreich und Kritik an der Bundesregierung
Der FPÖ-Politiker verwies zugleich auf Niederösterreich, wo bereits 2023 ein entsprechender Gender-Erlass beschlossen worden sei. Das Bundesland habe damit eine Vorreiterrolle eingenommen.
Nach Ansicht Landbauers hätten Gender-Sonderzeichen das Schriftbild „verunstaltet“ und Texte unnötig schwer lesbar gemacht. Die nunmehrige Regelung in der Steiermark sei daher ein sinnvoller Schritt.
Zugleich nutzte der niederösterreichische FPÖ-Chef die Gelegenheit für politische Kritik an der Bundesregierung. Der Gender-Diskurs gehe „völlig an den echten Problemen und Sorgen der Landsleute und Familien vorbei“, erklärte Landbauer.

Kommentare
Lädt Kommentare...