Der einschlägig vorbestrafte Mann soll zunächst einen Passanten mit einer Schreckschusspistole bedroht und ihn mit den Worten „Bro, gib mir“ zur Herausgabe von Handy und Bargeld gezwungen haben. Unmittelbar danach hätte er die Waffe auf die Begleiterin des Opfers gerichtet und auch von ihr Smartphone und Geld verlangt, schreibt die Krone. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, soll er auf eine zweite Schreckschusspistole gezeigt haben, die sichtbar in seinem Hosenbund steckte.
Zwei Handys und 55 Euro als Beute
Als zwei couragierte Passanten einschreiten wollten, soll der Verdächtige auch sie bedroht und ihnen Gewalt angedroht haben, falls sie die Polizei verständigen würden. Trotz des bewaffneten Auftretens fiel die Beute vergleichsweise gering aus: Der Mann soll mit zwei Mobiltelefonen und lediglich 55 Euro Bargeld geflüchtet sein.
War Alkohol im Spiel?
Die Flucht dauerte jedoch nicht lange. Der arbeitslose 33-Jährige, der laut Anklage zum Tatzeitpunkt alkoholisiert war, konnte noch kurz nach dem Überfall von der Polizei festgenommen werden. Weil er bereits 2018 wegen Raubes verurteilt worden war, drohen ihm nun im Falle einer neuerlichen Verurteilung empfindliche Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schweren Raub sowie schwere Nötigung vor. Der Prozess vor dem Salzburger Landesgericht ist für den 5. August angesetzt. Für den Angeklagten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.

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