Die Angreifer beschimpften die Gemeindemitglieder als „Fundamentalisten“ und behaupteten, sie würden „quere Menschen“ diskriminieren. Sie beschmierten das Café regelmäßig mit Hassparolen, zuletzt am 5. Juli. Sie warfen ganze Farbeimer gegen die Fassaden und zertrümmerten die Scheiben des Lokals, einmal mit 78 Hammerschlägen. Am Heiligen Abend 2025 spritzten sie literweise Buttersäure durch ein Loch im Fenster in den Innenraum. Der Gestank konnte bis heute nicht vollständig beseitigt werden.
Der Pfarrer der Gemeinde, René Wagner, weist die Behauptungen der militanten Linksextremisten entschieden zurück. Die Gemeinde und das Café stünden allen offen, niemand werde ausgegrenzt. Allerdings nehme er keine gleichgeschlechtlichen Trauungen vor, da sei man sich unter den Mitgliedern einig.
Kein Aufschrei für Christen
Aufgrund der Attacken musste das Café immer wieder geschlossen werden, manchmal wochenlang, wenn Buttersäure entfernt wurde. Der Umsatz brach ein, der Betrieb habe sich mit 160.000 Euro verschulden müssen, berichtet Pastor Wagner. „Ich wünsche mir, dass antichristliche Hassverbrechen die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wie andere Gewalttaten“, sagt er.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Obwohl über zwei Jahre lang berichtet wurde, wie das Café angegriffen wird, gab es keinerlei Reaktionen der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik. Die Gemeinde der „Zeal Church“ war dem Hass und der Aggression der Linksextremisten hilflos ausgeliefert und ist es immer noch. Seltsam, wie wenig der Angriff auf Christen in unserem christlichen Land zur Kenntnis genommen wird.
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