Am Freitag und Samstag wurden erneut mehrere österreichische Institutionen Ziel von Hackerangriffen. Besonders brisant: Auch der ORF geriet mitten im ESC-Fieber ins digitale Fadenkreuz.
Wiener Stadthalle und Flughafen Graz im Visier
Doch damit nicht genug: Seit dem Start des Song Contests sollen bereits zahlreiche bekannte Einrichtungen attackiert worden sein – darunter die Wiener Stadthalle, der Flughafen Graz und weitere öffentliche Stellen. Sicherheitskreise vermuten hinter den Angriffen erneut die mutmaßlich aus Russland operierende Hackergruppe „NoName“. Dieselbe Gruppierung soll bereits vor der Nationalratswahl 2024 österreichische Institutionen ins Visier genommen haben.
Wachsamkeit hinter den Kulissen
Brisant: Schon im Vorfeld war befürchtet worden, dass der international viel diskutierte Song Contest zur Zielscheibe digitaler Attacken werden könnte – jetzt scheinen sich diese Warnungen zu bewahrheiten. Während Millionen Zuschauer auf das große Finale blicken, läuft hinter den Kulissen offenbar ein ganz anderer Kampf: jener gegen Hacker, Cyberangriffe – und digitale Sabotage. „Österreichs staatliche Cyberabwehrstrukturen werden den ORF im Falle einer akuten Cyberkrise unterstützen und ich hoffe, dass alle Angriffe erfolgreich abgewehrt werden können“, meinte Cyberexperte Cornelius Granig gegenüber der Krone.

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