Hinter der Drohung soll die Hackergruppe „APT73“ stecken, die auch unter dem Namen „Bashe“ bekannt ist. Die Gruppe wird mit Erpressungsversuchen im Bereich Ransomware in Verbindung gebracht und soll bereits in der Vergangenheit Unternehmen aus der Finanz- und Technologiebranche attackiert haben.

Erste Dokumente aufgetaucht

Im Darknet sollen bereits erste Dokumente aufgetaucht sein. Dabei geht es laut bisherigen Informationen um ältere Frachtunterlagen. Hinweise darauf, dass sicherheitsrelevante Bereiche des Flughafens oder Passagierdaten betroffen sind, liegen derzeit nicht vor.

Flugbetrieb läuft normal

Der Flughafen Wien betont, dass der Betrieb nicht beeinträchtigt sei. Die Abläufe am Airport würden planmäßig weiterlaufen. Auch von einer Gefährdung für Passagiere ist nach aktuellem Stand nicht auszugehen.

Daten werden weiter geprüft

Die mutmaßlich betroffenen Unterlagen sollen aus dem Frachtbereich stammen. Ob die von der Hackergruppe präsentierten Daten vollständig echt, aktuell oder in welchem Umfang sie tatsächlich dem Flughafen zugeordnet werden können, muss weiter geprüft werden.

Behörden eingeschaltet

Der Flughafen arbeitet an der Aufklärung des Vorfalls. Auch externe IT-Sicherheitsexperten und Behörden sollen eingebunden sein. Eine konkrete Beeinträchtigung des Flughafenbetriebs ist derzeit nicht bekannt.