Besonders hart trifft es die Niederländerin Noa-Lynn van Leuven. Die 29-Jährige war zweimal bei der WM im legendären Alexandra Palace dabei und gewann mehrere Turniere der Women’s Series. Jetzt ist für sie Schluss. „Damit bin ich praktisch raus“, erklärte van Leuven in einem emotionalen Video. Sie spricht von einem „schweren Schlag für die Trans-Community“.

Ganz ausgeschlossen ist sie allerdings nicht: Bei offenen Turnieren – wie der Weltmeisterschaft – darf sie weiterhin antreten.

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Verband begründet Entscheidung

Die neue Regelung stützt sich laut Verband auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Demnach würden sich mehrere biologische Unterschiede summieren und Männern auch im Dartsport einen Vorteil verschaffen. Die DRA spricht deshalb klar von einer „geschlechtsspezifischen Sportart“.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Schon in der Vergangenheit hatte es Widerstand gegeben. Mehrere Spielerinnen weigerten sich, gemeinsam mit van Leuven anzutreten, andere zogen sich aus Turnieren zurück. Die Diskussion um Fairness im Frauensport wird damit weiter angeheizt.

Internationaler Trend

Auch auf globaler Ebene verschärfen sich die Regeln. Das Internationale Olympische Komitee will künftig verpflichtende Geschlechtertests einführen. Transfrauen sollen langfristig nicht mehr in Frauenkategorien starten dürfen.