Parallel laufen Bauarbeiten an insgesamt sechs größeren Abschnitten der A14. Dies führt dazu, dass es zu Verzögerungen entlang der gesamten Strecke zwischen Bodensee und Walgau kommt.

Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Sperren, Umleitungen und reduzierte Geschwindigkeiten einstellen – teils bis ins kommende Jahr hinein.

So lange sind wichtige Abschnitte gesperrt

Besonders betroffen ist der Bereich zwischen Lochau-Hörbranz und Wolfurt-Lauterach. Hier dauern die Bauarbeiten noch bis Oktober an.

Der Pfändertunnel bleibt bis zum 24. Oktober 2026 montags bis freitags jeweils von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Zusätzlich wird die Oströhre von 12. bis 17. Oktober vollständig geschlossen. Im angrenzenden Abschnitt gilt zudem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, da die Entwässerung erneuert wird.

Die Abfahrt von Bregenz kommend ist ebenso gesperrt wie die Auffahrt in Richtung Bludenz – voraussichtlich bis 26. Juni 2026. Grund dafür ist die Sanierung einer Unterführung, die insgesamt bis 3. Juli andauert.

Zwischen Altach-Götzis und Götzis-Koblach laufen Arbeiten an mehreren neuralgischen Punkten. Neben der Fahrbahn werden dort auch drei Brücken saniert. Parallel dazu wird die Entwässerung erneuert – Maßnahmen, die immer wieder zu Verkehrsbehinderungen führen und den Verkehrsfluss zusätzlich bremsen.

Milliardeninvestitionen – aber kein Ende der Baustellen in Sicht

Die umfangreichen Bauarbeiten sind Teil eines groß angelegten Infrastrukturprogramms. Allein im laufenden Jahr investiert die ASFINAG rund 92 Millionen Euro in die Rheintalautobahn A14.

Rechnet man die Schnellstraße S16 hinzu, ergibt sich bis 2031 ein Gesamtvolumen von deutlich mehr als einer halben Milliarde Euro.