Der Hintergrund: Die beanstandeten Messwerte stammen bereits aus dem Jahr 2025. Die Linz AG stellt klar, dass heuer kein einziger Grenzwert überschritten wurde. Von einem Badeverbot oder akuter Gefahr könne keine Rede sein. Entsprechend gelassen reagieren die Besucher auf die Diskussion.
Kot am Ufer
Viele Stammgäste sehen die Ursache möglicher Probleme vor allem bei den zahlreichen Enten. Diese würden zwar nicht direkt das Wasser verschmutzen, durch das verbotene Füttern sammle sich jedoch Kot am Ufer, der bei Regen in den See gespült werde. „Das Problem sind die Leute, die die Enten füttern“, meint ein Badegast im Gespräch mit der Krone. Andere verweisen darauf, dass sogar Schlangen am See leben würden – für sie ein Zeichen einer intakten Natur.
Standhafte Badegäste
Auch Berichte über Zerkarien oder Mückenlarven schrecken die Besucher nicht ab. „Ich komme seit meiner Kindheit hierher“, erzählt ein Badegast. Eine andere Schwimmerin erklärt: „Es gibt jedes Jahr Zerkarien, aber das hält mich nicht vom Baden ab.“
Entspannte Stimmung
Die Stimmung am See bleibt daher entspannt. Während die Diskussion über die Wasserqualität weiterläuft, setzen die Badegäste auf ihre eigenen Erfahrungen. Für viele ist klar: Der Pleschinger See bleibt auch heuer ein beliebter Treffpunkt für Abkühlung und Sommerfeeling.

Kommentare
Lädt Kommentare...