Mit dem Donauinselfest startet eines der größten Open-Air-Festivals Europas. Entsprechend groß wird der Andrang rund um die Donauinsel. Behörden und Verkehrsclubs warnen deshalb schon jetzt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen – sowohl auf den Straßen als auch im öffentlichen Verkehr.

Besonders Autofahrer sollten ihre Anreise gut planen. Wer sein Fahrzeug verbotswidrig abstellt, muss damit rechnen, dass es umgehend abgeschleppt wird, berichtet 5min.at.

Über 400 Euro für einen Parkfehler

Die Zufahrten zur Donauinsel müssen für Polizei, Rettung und Feuerwehr jederzeit frei bleiben. Deshalb wird am gesamten Wochenende rigoros kontrolliert.

Wer falsch parkt, zahlt am Ende oft kräftig drauf: Abschleppkosten, Verwahrungsgebühren, Verwaltungsstrafe und die Anreise zum Abschleppplatz summieren sich rasch auf mehr als 400 Euro.

Auch bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es heuer wichtige Änderungen. Wegen umfangreicher Bauarbeiten ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Floridsdorf ab Samstag bis Anfang September gesperrt.

Damit Besucher dennoch bequem zum Festival gelangen, werden zahlreiche Verbindungen verstärkt. Dichtere Intervalle gibt es unter anderem auf den U-Bahn-Linien U1 und U6, der S45, mehreren Straßenbahnlinien sowie den Buslinien 11A und 29A. Zusätzlich verkehren Schienenersatzbusse, die Station Handelskai wird rund um die Uhr bedient.

Park & Ride statt Parkplatzsuche

Der ÖAMTC empfiehlt dringend, das Auto außerhalb des Veranstaltungsgebiets auf einer Park-&-Ride-Anlage abzustellen und die letzten Kilometer mit den Öffis zurückzulegen.

Wer dennoch mit dem Pkw Richtung Donauinsel fährt, muss vor allem auf der Floridsdorfer Brücke, der Brigittenauer Brücke und der Reichsbrücke mit langen Verzögerungen rechnen. Als Ausweichrouten bieten sich die A23 oder die Nordbrücke an.

Zusätzlich gilt am Freitag im gesamten Wiener Stadtgebiet die reguläre Kurzparkzonenregelung. Zwischen 9 und 22 Uhr ist das Parken kostenpflichtig und zeitlich begrenzt.

Die Botschaft der Behörden ist deshalb eindeutig: Wer das Donauinselfest entspannt genießen möchte, lässt das Auto am besten stehen. Das spart nicht nur Zeit und Nerven – sondern im schlimmsten Fall auch mehrere hundert Euro.