Besonders schockierend: Seine Opfer waren überwiegend Sexarbeiterinnen, die er laut Geständnis zwischen 1993 und 2010 entführte, folterte und schließlich tötete. Die Leichen legte er anschließend an abgelegenen Orten auf Long Island ab. Erst die spektakulären Funde am Gilgo Beach machten die grausame Mordserie bekannt und sorgten in den USA jahrelang für Angst und Schlagzeilen. Die Verbrechen waren Grundlage für den Film „Lost Girls“ aus dem Jahr 2020.
Killer hinterließ digitale Spuren
Die Ermittler tappten lange im Dunkeln. Erst moderne DNA-Analysen, die Auswertung von Handydaten und ein entscheidender Hinweis auf ein Fahrzeug brachten die Wende. Besonders belastend: Rex H. selbst suchte im Internet immer wieder nach Informationen über die Ermittlungen und fragte sogar, warum der „Long-Island-Serienkiller“ noch nicht gefasst worden sei.
Jahrelanges Doppelleben
Schließlich brach die Beweislast den zweifachen Familienvater. Er gestand acht Morde und räumte sogar eine weitere Tat ein, die ihm zuvor nicht nachgewiesen worden war. Vor Gericht zeigte sich das ganze Ausmaß seines Doppellebens: Die Taten beging er häufig dann, wenn seine Ehefrau verreist war. Nun endet die Jagd auf einen der berüchtigtsten Serienmörder der USA mit einem klaren Urteil: lebenslang hinter Gittern – ohne jede Hoffnung auf Freiheit.

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