Nach bisherigen Erkenntnissen waren die drei am Montag gemeinsam mit Stand-up-Paddle-Boards unterwegs gewesen und anschließend nicht mehr zurückgekehrt. Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet. Im Zuge der Suche wurden die drei Vermissten am Donnerstagmorgen im Marchfeldkanal aufgefunden. Zur Bergung der Leichen wurde der Tauchdienst alarmiert.

Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Wien rückten an und konnten alle drei Verstorbenen aus dem Wasser bergen.

Ermittlungen zu den Todesumständen

Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich übernommen. Spezialisten der Spurensicherung untersuchten den Fundort, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären.

Derzeit gibt es keine offiziellen Angaben zur genauen Ursache des Todes. Die Ermittler versuchen, den Ablauf der Ereignisse vollständig zu rekonstruieren.

Verdacht auf Unglück bei Wehranlage

Nach ersten Erkenntnissen könnte das Trio versucht haben, mit den Stand-up-Paddle-Boards eine Wehranlage zu passieren.

Die Betriebsgesellschaft des Marchfeldkanals veröffentlichte nach dem Vorfall einen eindringlichen Sicherheitshinweis. Demnach ist die Durchfahrt von Wehranlagen grundsätzlich verboten, da dort erhebliche Gefahren durch starke Strömungen, Unterwasserströmungen und sogenannte Walzenbildungen bestehen.

Boote, Kanus oder Paddle-Boards können von den Wasserbewegungen erfasst werden, kentern oder unter Wasser gezogen werden. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass im Bereich von Wehranlagen akute Lebensgefahr besteht. Insbesondere die oft schwer erkennbaren Strömungen können selbst erfahrene Wassersportler in Gefahr bringen.

Ob die drei Männer tatsächlich beim Versuch, eine Wehranlage zu durchqueren, ums Leben kamen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die endgültige Klärung der Todesumstände steht noch aus.