Bill Gates kommt nicht los von Jeffrey Epstein: Nachdem das US-Justizministerium brisante Dokumente veröffentlichte, ermittelt nun die eigene Stiftung des Microsoft-Milliardärs gegen sich selbst und gegen ihren Gründer, berichtet die Daily Mail.
Stiftung leitet externe Untersuchung ein
Die Gates Foundation hat eine externe Prüfung ihrer Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Auftrag gegeben. Das bestätigte die Stiftung in einer offiziellen Stellungnahme. CEO Mark Suzman informierte die Mitarbeiter per Memo – und sprach von einer „herausfordernden Zeit” für die Organisation.
Auslöser war die Veröffentlichung tausender Dokumente durch das US-Justizministerium im Vorjahr. Darin fanden sich E-Mails und Fotos, die Gates und Epstein gemeinsam zeigen – sowie Kommunikation zwischen dem verstorbenen Financier und Mitarbeitern der Gates Foundation. „Das ist eine herausfordernde Zeit für unsere Organisation – aber sie unterstreicht, wie wichtig es ist, jetzt die schwierigen Schritte zu unternehmen.” – Gates Foundation CEO Mark Suzman
Explosive Dokumente: STD, Affären, Foto an Epsteins Wand
Die veröffentlichten Akten haben es in sich: In einer E-Mail, die Epstein offenbar an einen Berater von Gates verfasste, wird behauptet, Gates habe sich eine Geschlechtskrankheit zugezogen und darum gebeten, ihm heimlich Antibiotika für seine damalige Ehefrau Melinda zu besorgen. Gates selbst gab bei einer Mitarbeiterversammlung im Februar zu, zwei außereheliche Affären mit russischen Frauen gehabt zu haben – betonte aber, diese hätten nichts mit Epsteins Opfern zu tun.
Weitere Details aus den Dokumenten: Epstein hielt ein gerahmtes Foto von Gates in seinem Anwesen auf seiner Privatinsel. Gates wurde zudem gemeinsam mit Prinz Andrew fotografiert. „Es war ein riesiger Fehler, Zeit mit Epstein zu verbringen. Ich entschuldige mich bei allen, die durch meinen Fehler in diese Sache hineingezogen wurden.” – Bill Gates
Kongress-Aussage im Juni – und Ex-Frau längst weg
Im Juni muss Gates vor dem US-Kongress zu seinen Verbindungen zu Epstein aussagen. Seine Ex-Frau Melinda hatte die gemeinsame Stiftung bereits im Mai 2024 verlassen – ihr Abgang wurde von Insidern direkt mit Gates’ Nähe zu Epstein in Verbindung gebracht. Gates selbst hatte 2025 angekündigt, 99 Prozent seines Vermögens zu verschenken und die Stiftung bis 2045 zu schließen.

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